Lidewij
Sachsen, Germany
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Talon
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Death's Door
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Shadow of the Tomb Raider
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7 Jahre später und ich bin endlich ein glücklicher Mistkäfer.

Es ist passiert. Nach 7 langen Jahren, in denen ich mehr Trailerspekulationen konsumiert habe als tatsächliche Mahlzeiten, ist Hollow Knight: Silksong endlich da. Und was soll ich sagen? Team Cherry hat es tatsächlich geschafft, das gesamte Internet in den Käfer-Kollaps zu stürzen. Am Releasetag war Steam so überfordert, dass selbst meine Maus kurz aufgehört hat zu funktionieren.

In Silksong schlüpfen wir in die elegante, tödliche Gestalt von Hornet, der wohl erste Käfer, der mit Stil tötet und dabei aussieht, als käme er gerade von einer Laufstegshow im Blattläuseviertel.
Die Käferwelt ist noch größer, noch gefährlicher, und hat mehr geheime Ecken als das Wohnzimmer meiner Oma. Überall wimmelt es von feindlichen Insekten, die entweder dich, deine Seelenenergie oder dein letztes bisschen Geduld wollen.
Das neue Bewegungssystem ist schnell, geschmeidig und macht so süchtig, dass ich irgendwann versucht habe, im echten Leben eine Wand hochzudashen. (Spoiler: Ich bin kein Käfer. Es tat weh.)

Silksong sieht so gut aus, dass ich es manchmal einfach nur stehen lasse und den Bildschirm ansabbere. Der Soundtrack klingt, als hätte ein Schwarm besonders begabter Grashüpfer ein Orchester gegründet. Wenn das hier ein Insekt wäre, wäre es der Beethoven unter den Wanzen.

Die Apokalypse wurde verschoben, weil Silksong rauskam. Ich hätte nie gedacht, dass ein Spiel über Insekten mein Herz so sehr erobern könnte. Aber Silksong ist nicht nur ein Spiel. Es ist ein Ereignis, ein monumentales Meisterwerk aus Indie-Zauberei, Geduld und Käferblut (wahrscheinlich eher grün als rot).

Team Cherry, ihr seid klein, aber oho, wie ein besonders gefährlicher Skarabäus mit einem Laptop.
Und an alle, die noch zweifeln: Holt es euch. Spürt den Schmerz. Spürt die Freude. Spürt, wie ihr beim fünften Bosskampf schreiend vom Stuhl fallt, nur um dann wieder aufzustehen und zu sagen:
„Okay… nur noch ein Versuch.“

Wertung: 10/10 Würde wieder 7 Jahre warten. Aber bitte nicht nochmal, okay?
Review Showcase
Control ist eines dieser Spiele, bei denen man nach 10 Minuten merkt: „Okay, das wird weird“. Nach 15 Minuten akzeptiert man einfach, dass Orientierung und Sinnhaftigkeit in diesem Spiel eher ein optionales Feature ist.

Man spielt Jesse Faden, die wahrscheinlich einzige Person der Welt, die in ein Regierungsgebäude kommt, sofort zur Direktorin befördert wird und sich denkt: „Klar, ergibt Sinn.“ Statt Excel-Tabellen schleudert man Bürostühle telekinetisch durch die Gegend und diskutiert mit einem sprechenden Haus über paranormale Katastrophen. Ganz normaler Montag eben.

Die Atmosphäre im Federal Bureau of Control ist unglaublich dicht. Dieses brutalistische Gebäude wirkt gleichzeitig leer, lebendig und komplett falsch. Überall passieren seltsame Dinge, ohne dass das Spiel dir ständig alles erklärt. Statt typischer Jumpscares setzt Control eher auf dieses permanente Gefühl von Unbehagen und Mystery.

Das Gameplay macht ebenfalls extrem Spaß. Mit der Zeit fühlt man sich wie eine Mischung aus Jedi und übernatürlicher Agentin: Gegner durch die Gegend schleudern, Betonbrocken werfen, in der Luft schweben und dabei mit der Service Weapon alles zerlegen. Die Kämpfe sind schnell, chaotisch und sehen dank der zerstörbaren Umgebung richtig stark aus.

Storytechnisch wird’s teilweise ziemlich kryptisch. Nicht jede Frage bekommt eine klare Antwort, aber genau dadurch bleibt die Welt interessant. Besonders die vielen Dokumente, Videos und Nebenmissionen bauen eine richtig einzigartige Lore auf.

Die Map ist dabei genauso verwirrend wie die Momente, in denen plötzlich ein besessener Limoautomat panisch vor dir davonrennt, du hinterherjagst wie ein paranormaler Getränkedetektiv – nur um am Ende festzustellen, dass er nicht mal deine Lieblingssorte verkauft. Emotionaler Schaden durch Softdrinks. Danke dafür.

Und trotzdem sind genau diese absurden Nebenmissionen der Grund, warum Control so hängen bleibt. Das Spiel schafft es, komplett verrückte Ideen mit einer todernsten Atmosphäre zu verbinden, bis man irgendwann nicht mehr hinterfragt, warum ein Getränkeautomat Eigeninitiative entwickelt hat oder warum ein Kühlschrank Menschen umbringen kann, wenn man wegschaut.
Recent Activity
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last played on 29 May
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25 May @ 8:43pm 
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29 Oct, 2025 @ 2:55pm 
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4 Oct, 2025 @ 12:16pm 
<3
3 Oct, 2025 @ 1:35pm 
+rep cool band
25 Sep, 2025 @ 2:55pm 
-rep tries to palet safe then runs in a circle then fails the palet then gets downed
10/10 would watch again
4 Dec, 2023 @ 12:30pm 
She killed MALENIA, BLADE OF MIQUELLA on her 1st try. Wouldn't mess with her if i were you.