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STOP KILLING DOGS FOR EURO 2012 IN UKRAINE StopKillDogs
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Founded
4 December, 2011
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Germany 
ABOUT STOP KILLING DOGS FOR EURO 2012 IN UKRAINE

Do the same with the guys who kill dogs!!!!

Treffpunkt ist die Kellerbar des "Kreschatik"-Hotels im Zentrum von Kiew. Nikolai wirkt ein bisschen abgehetzt, er kommt direkt von der Arbeit. "Viel zu tun heute", sagt er dem Übersetzer, "aber alles gut gelaufen." Noch im Stehen bestellt der junge Ukrainer Wodka, dann gibt er uns die Hand: "Ihr könnt mich Kola nennen." Kolas Hand ist klein, fast zartgliedrig - die Hand eines Hundeschlächters.
Der 21-Jährige lebt mit einer Freundin in einem Vorort, hat keine Kinder und war früher bei der ukrainischen Eisenbahn angestellt. "Für 90 Grivna im Monat habe ich Waggons gereinigt." 90 Grivna - das etwa 30 Mark; heute verdient Kola das Zehnfache. "Und manchmal auch viel, viel mehr. Sein Job:
Zwischen vier und acht Uhr morgens fährt er mit zwei weiteren Männern im blauen Transporter durch Kiew - auf der Suche nach Hunden. Die Männer wissen, wo sie ihre Beute finden: in der Nähe von Wochenmärkten, Wohnsiedlungen und Geschäften. Die Hundeschlächter locken die Tiere mit Fleischködern, betäuben sie mit Giftpfeilen aus Blasrohren. Das Gift lähmt zwar in Minutenschnelle, aber es tötet nicht. Deswegen sind viele Hunde noch bei Bewußtsein, wenn die Schlächter an die Arbeit gehen: Sie schlitzen den winselnden Tieren die Bäuche auf, ziehen ihnen das Fell sorgfältig ab. Bei lebendigem Leib! Die Felle verkaufen sie an Unternehmen, die daraus Mützen, Handschuhfutter oder Fell-Applikationen fertigen. Hundefett vom Fell abgeschabt, kommt als Heilmittel gegen Tuberkulose in den Handel. Die Kadaver landen in einer Tiermehlfabrik, etwa 45 km von Kiew entfernt.
Kola hat kein schlechtes Gewissen, er ist froh, dass er den Job machen darf. "Gutes Geld" sagt er, "gutes Leben". 400 bis 500 Hunde tötet er im Monat, "ein großer Hund liefert drei Liter Fett - das bringt noch mal 100 Dollar extra".
Trächtige Hündinnen lassen die Schlächter leben: "Die sichern uns den Nachschub." Oder sie schneiden sie auf, holen die Welpen aus dem Bauch, verschachern ie an den Auftraggeber. Kolas Chefin ist eine Frau. Nina Samofalowa. Ihre Mörder-GmbH trägt den harmlosen Namen "Tiere in der Stadt", und in "guten Jahren" töten ihre Killer bis zu 40 000 Tiere. Die letzten Jahre müssen für die Samofalowa sehr gut gewesen sein, denn heute ist die Innenstadt von Kiew fast hundefrei. Deshalb
fahren die Schlächter mittlerweile bis in die Außenbezirke - und sie greifen sich nicht nur herrenlose Hunde....
Gibt es etwas, das Kola fürchtet? "Ja", sagt er Mann mit dem ernsten Kindergesicht. "Ich glaube an Gott. Und deshalb habe ich Angst, dass eines Tages die Flüche wahr werden, die mir die Menschen hinterherrufen."
Our goal is to stop Killing dogs in the Ukraine.
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