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0.0 hrs last two weeks / 166.9 hrs on record (166.6 hrs at review time)
Posted: 29 May, 2016 @ 8:33am

In diesem Text gehe ich ausführlich auf die Prepare To Die Edition von Dark Souls ein. Ich habe 167 Stunden damit verbracht das Spiel ausführlich zu spielen und alle Errungenschaften zu erlangen und habe nun eine größtenteils positive Meinung zum ersten Teil der Dark Souls-Reihe. Um das ganze übersichtlich zu gestalten teile ich die Review in vier Teile auf.
Nämlich Gameplay/Steuerung, Geschichte/Erzählung, Grafik und Multiplayer.

Gameplay und Steuerung:
Das Gameplay in Dark Souls ist eine der beiden Hauptmerkmale der Dark Souls-Reihe. Die Abkürzungen die man freischalten kann, geben dem Spieler jedes mal wieder ein befriedigendes Gefühl, wenn sich der lange Weg wieder gelohnt hat. Auch die Rüstungen und Waffen die man, wenn man die Anforderungen erfüllt unabhängig von einander anlegen kann erlauben jedem Spieler seinen Individuellen Spielstil und lässt Raum für hunderte von Möglichkeiten, seinen Charakter zu gestalten.
Die Steuerung in dieser Edition ist eigentlich schon der größte Kritikpunkt. Ich selber habe es mit Maus und Tastatur gespielt und bin relativ erfolgreich durch meine 2 1/2 Playthroughs gekommen, jedoch hört man immer wieder, dass es mit Controller ein viel besseres Spiel sein soll, denn die Prepare To Die Edition ist nur ein XBOX 360 Port. Das kann man unter anderem unschwer ganz am Anfang im Asyl der Untoten festellen. Ein Controller ist also zu empfehlen, allerdings kann man sich auch mit Maus und Tastatur durch Lordran kämpfen.

Geschichte und Erzählung:
Aus Spoilergründen, möchte ich die Geschichte hier nicht groß erzählen. Das einzige was man sagen kann, ist das es eine Art heroische Geschichte ist, welche größtenteils aber nicht immer linear verläuft.
Die Art wie From Software seine Spiele erzählt ist das zweite Merkmal der Dark Souls-Reihe. Es gibt nur wenige
Cut-Scenes im Spiel und diese geben nur wenig Informationen darüber was genau in Lordran vor sich geht. Die Hinweise auf das Geschehen findet man in der Regel liebevoll in der Spielwelt verteilt. Da es kaum Geschichten gibt, die offziell vom Entwickler From Software bestätigt wurden, gibt es viel Platz für Interpretation und Spekulation. Die zwei Dinge auf der die Art wie From Software Geschichten zu erzählt basiert.

Grafik:
Die Grafik in Dark Souls ist natürlich veraltet, das Spiel ist über 5 Jahre alt, war jedoch damals seiner Zeit voraus. Die Texturen sind verschwommen und die FPS-Einbrüche stören den Spielfluß. Wenn man aber den von mir sehr zu empfohlenen DSFix installiert, läuft das Spiel in der Regel auf 30 FPS und mit mittelmäßig guten Texturen.

Multiplayer:
Der Mutiplayer ist der zweite jedoch nur kleine Kritikpunkt an der Prepare to Die Edition von Dark Souls. Ohne das installieren des DSCM (Dark Souls Connectivity Mod), ist es kaum möglich PVP zu spielen oder in Lordran zu zweit zu kämpfen. Dank dem Spieler Wulf ist es kein Problem mehr mit anderen Spielern in Lordran zu verkehren und es ist schön wenn man in Lordran dann doch nicht mehr so alleine ist.

Fazit:
Dark Souls ist kein Meisterstück, jedoch grenzt es daran. Das Spiel an sich hat eine besondere Geschichte und das Gameplay ist einmalig. Das einzige Problem dieses Spiels ist der Support von From Software der im Grunde nicht vorhanden ist. Das ist schade, denn es macht das Spiel schlechter als es ist, aber dennoch würde ich es jedem empfehlen, der sich mal an einem Spiel versuchen möchte das nicht leicht zu bewältigen ist und im Gegensatz zu den heutigen Spielen den Spieler extrem fordert.

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