flobefall
Flo
Nordrhein-Westfalen, Germany
山乇ㄥ匚ㄖ爪乇 ㄒㄖ 爪ㄚ 卩尺ㄖ千丨ㄥ乇!

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🌟🌟🌟🌟🌟

Setup:

Hardware:

> AMD Ryzen 7 5700X3D
+ Arctic Freezer 34 eSports DUO
> Gigabyte GeForce RTX 4070 WINDFORCE OC V2 12G
> ASRock AB350M Pro4-F
> 2x Crucial Pro DDR4-3200 16GB
> Samsung SSD 870 QVO 2TB
+ Gigabyte GP-GSTFS31240GNTD
> Fractal Design Meshify 2 Compact

Periphery:

> 🖥️ LG 34GL750-B
+ 🖥️ Philips 226V4
> 👓 Meta Quest 3S
> 📷 Logitech C922 Pro
> 🎧 Logitech G Pro X Lightspeed
> 🎙️ Logitech Blue Vo!ce Yeti
> ⌨️ Logitech G Pro TKL Keyboard
> 🐭 Logitech G502 Lightspeed
+ Logitech G840 XL
+ Logitech G Powerplay
> 🛞 Logitech G930

🎮 Gamepads:
> Logitech F710
> Nintendo Switch Pro Controller
> Nintendo Switch 2 Pro Controller
> Sony PS5 DualSense Wireless Controller - 30th Anniversary Limited Edition
> Sony PS5 DualSense Wireless Controller - ASTRO BOT Limited Edition
> Steam Controller
> Xbox Elite Wireless Controller Series 2
> Xbox Wireless Controller Starfield Limited Edition

Consoles:

🤖 Modern:
> Nintendo Switch
> Nintendo Switch 2
> Sony PlayStation 5
> Steam Deck
> Xbox One S

🦖 Retro:
> Nintendo GameBoy
> Nintendo 64
> Nintendo GameBoy Advanced SP
> Nintendo Wii
> Nintendo DSi XL
> Nintendo 3DS XL
> Sony PlayStation Portable Street E1000
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+ 🖥️ Philips 226V4
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Favorite Game
259
Hours played
56
Achievements
Favorite Game
23
Hours played
34
Achievements
Review Showcase
13.3 Hours played
“Von Rennsport-Fans für Rennsport-Fans!”- Mit diesem Claim zieht geht dann doch ein Raunen durch die Community eines Genres, welches übersättigt zu sein scheint. Doch wie ausgerechnet diese Perle zu überzeugen weiß, erfahrt ihr in der Review zu Circuit Superstars!

Inhalte

Circuit Superstars hat für ein derart kleines Spiel einen riesigen Anspruch: Es möchte jeden Racingfan beglücken - und eines vorweg: Das schafft das Spiel alleine schon durch seinen Inhalt.
Es kommt - verhältnismäßig - wuchtig daher: ganze zwölf Fahrzeugklassen, welche sämtliche Motorsportdisziplinen von Formel 1 über GT, NASCAR, Prototypen bis hin zum RallyCross abdecken, stehen von Beginn an bereit, um von euch über 19 Strecken (Grand Prix-Kurse, Ovals, Crosstracks…) an 13 Location gejagt zu werden - im Endeffekt wird dem Spieler ein Best-of des modernen und klassischen Motorsports geboten, sodass nun wahrlich für jeden etwas dabei ist.

Auch die Modis sind zahlreich: Es gibt einen Grand Prix-Modus, in welchem man in allen Fahrzeugklassen aufsteigend die jeweilige Meisterschaft jagt, je einen Time Trial-Modus zum Üben und als wöchentliches Ranglisten-Event und natürlich auch einen Onlinemodus, in welchem ihr entweder im freien Matchmaking oder in privaten Lobbies um den Track heizt.
Ebenso schön ist der kleine Garagenmodus, in welchem der Spieler seinen Fahrer und alle vorhanden Autos nach belieben colorieren kann - wenn halt keine lizenzierte F1 dabei ist, warum dann nicht einen eigenen RB oder Mercedes reinbringen?

Ebenso bringt der kostenlose Top Gear-DLC weitere Abwechslung: Es wurde damit ein weiterer Time Trial-Modus hinzugefügt, welcher an der Rubrik “Star in a reasonably priced Car” der namensgebenden, ikonischen britischen Auto-Show Top Gear angelehnt ist, in welchem Promis aller Coleur auf einer Teststrecke nach Bestzeiten greifen - und diese Strecke hat es tatsächlich ins Spiel geschafft! Ebenso fordert der Spieler in diesem Modus die Zeiten heraus, die namhafte Stars des Racingbuisnesses in diesem Spiel aufgestellt haben - seien es die Formel 1-Fahrer Romain Grosjean und Lando Norris, Simracing-YouTuber Jimmy Broadbent, Formel E-Fahrer Sam Bird oder W Series-Gewinnerin Jamie Chadwick. Ebenso ist The Stig nun als Fahrerskin vorhanden, was will man (als alt-eingesessener Top Gear-Fan) mehr!?

Bislang habe ich nur Lob für das Spiel übrig - mein Ersteindruck, als ich im Hauptmenü die große Auswahl an Rennklassen gesehen habe? Mir blieb die Klappe offen! Für so ein kleines Game hab ich definitiv eine kleine Auswahl und wesentlich weniger Variation erwartet.

Gameplay

Die wohl allgegenwärtigste Frage vorweg: Nein! Die Fahrzeugklassen bieten tatsächlich keinen Einheitsbrei!
VIelmehr bietet jede Fahrzeugklasse sein eigenes Fahrgefühl - die kleinen Abarth 500s kommen kaum aus den Quark, die klassischen Muscle Cars bieten die beste Definition des Wortes “Übersteuern”, während die ETRC-Trucks wuchtig, langsam und untersteuernd über die Strecke gehievt werden müssen… Während Prototypen und Formel-Boliden absolute Downforce-Monster darstellen - ich hätte nie gedacht, in einem Top-Down-Racer ein derart realitätsnahes (wenn auch natürlich simcade’iges) Fahrverhalten erfahren zu dürfen.

Aber bei der realitätsnahen Wiedergabe der Fahrverhalten hören die Sim-Aspekte dieser Simcade nicht auf, denn Circuit Superstars bietet ebenfalls eine Schadensanzeige, Benzinverbrauch und Reifenabnutzung - und somit auch Boxenstopps, sodass Rennen, sofern man denn diese Optionen aktiviert, gar taktisch angehen kann, um die passendste Strategie auszuspielen - da sich der Reifenabrieb auch auf Grip und Bremswege ausmacht, ist es somit ebenfalls clever, bspw. Over- bzw. Undercuts in Erwägung zu ziehen. Geil!

Während all diese Aspekte für Casualgamer, die einfach nur ein gemütliches Rennspiel erwarten, fernab jeglicher Simulationen, vllt. abschreckend wirken könnten, hier die Entwarnung: Die Abnutzung ist wie erwähnt optional und abschaltbar. Und vor allem: Trotz allem geht das Gameplay sehr locker von der Hand, ist sehr intuitiv und geht frei nach dem Motto “einfach zu lernen, schwer zu meistern” daher - egal ob per Gamepad oder Tastatur.
Ebenso gibt es fünf Schwierigkeitsstufen, von Anfänger bis Meister - auch da decken die Entwickler jegliche Ansprüche sämtlicher Racingfans ab.

Das Spiel möchte wirklich alle Gruppen ansprechen - ist das nicht normalerweise ein zum Scheitern verurteiltes Vorhaben? Nicht in diesem Fall! Durch die freien Anpassungsmöglichkeiten am Gameplay gibt das Spiel sowohl Casualgamern, als auch Simulationsfans die Hand und weiß beide Gruppen mit seinem einmaligen, vielseitigem Gameplay zu begeistern.

Gestaltung

Positives
+ detailverliebe Mini-Automodelle nach Vorlage bekannter Rennklassiker
+ liebevolle Strecken
+ knuffiges, gutaussehendes Artdesign

Neutrales
• recht monotoner, mit der Zeit aufdringlicher Soundtrack

Negatives
- nichts!

Fazit: Kurzum: Ich bin begeistert! Circuit Superstars ist ein sehr guter Top-Down-Racer mit unglaublicher Abwechslung, einem sehr guten Fahrgefühl und macht mit seinem Simcade-Ansatz alles richtig. Gerade als kleines Fungame für Zwischendurch ist es einfach perfekt.
Man merkt: Es ist von Rennsport-Fans. Für Rennsport-Fans. Und als Rennsport-Fan kann es besten Gewissens allen anderen Rennsport-Fans, allen Rennspiel-Fans, unter euch zweifelsfrei empfehlen.
Review Showcase
Wie interaktiv muss ein Spiel sein, um als Spiel zu gelten? Ist begehbare Kunst und Poesie überhaupt ein “Videospiel”, oder doch ein abstraktes Kunstwerk? Und wie viele Emotionen kann man in zwei Stunden voller trockener Monologe subtil verstecken? Die Beantwortung all dieser Fragen und ob die Erfindung des Walking Simulators auch im Jahr 2020 noch ein Blick wert ist, erfahrt ihr in der Review zu Dear Esther!


Story

Der Spieler findet sich auf einer einsamen, offensichtlich schottisch-angehauchten Insel wieder und wird gleich sich selbst überlassen - keine Einleitung, keine Kontextualisierung, kein Rahmengeschehen, nichts - nur wir ganz allein an einem alten, maroden Fischerhäuschen.
Wer sind wir? Was sind wir? Sind wir überhaupt real, sind wir ein Mensch, ein Geist, irgendwas? All das wird nicht genannt, es obliegt vollkommen der Interpretation des Spielers und was man aus den kurzen Monologen, die an bestimmten Stellen gehalten werden, mitnimmt - ganz genau möchte ich allerdings nicht auf die Geschichte eingehen, da das definitiv dessen Magie und Spielwert rauben würde; zumal jeder Spieler garantiert mit einer eigenen Interpretation das Spiel verlässt, was wohl ganz im Sinne des Autors stattfindet - es werden mehr Fragen aufgeworfen, als dass welche beantwortet werden.

https://v1.steam.hlxgame.cc/sharedfiles/filedetails/?id=2294703915

Insgesamt durchschreiten wir vier unterschiedliche Abschnitte der Insel, die in vier unterschiedlichen Settings daherkommen, die sowohl optisch, als auch erzählerisch stark voneinander abweichen, aber ein Ziel gleich haben: Ein mysteriöser Funkturm, dessen rotes Licht den roten Faden durch diese kleine Reise und gleichzeitig offenkundig auch das Ziel darstellt und von nahezu überall gesehen werden kann.

Ich bin ganz ehrlich: Ich habe mich zwei Mal auf diese Reise durch die Natur begeben und fühle mich noch immer unsicher, ob ich die Geschichte, die einem über diese ganze Insel begleitet, überhaupt begriffen habe - obgleich ich beide Male so begeistert, wie auch sprachlos zurückgelassen wurde. Dear Esther ist einmalig, in jederlei Hinsicht. Die abstrakte, durchaus anspruchsvolle Geschichte macht da keine Ausnahme und bietet viel Platz für Interpretationen und Spekulationen - letzten Endes ist es jedem selbst überlassen, was und wie viel er von diesem Trip durch das Nichts mitnimmt. Gerade das macht das Spiel derart besonders.

Gameplay

Was soll man groß dazu sagen? Der Begriff “Walking Simulator” ist mittlerweile eine etablierte Genrenbezeichnung und “Dear Esther” ist dessen Mitbegründer.
Das gesamte Gameplay besteht daraus, lineare Wanderwege und Höhlen abzugehen, während der namens- und formlose Protagonist aus seiner Lebensgeschichte erzählt - das ist nahezu die gesamte Interaktion, die dieses Spiel zu bieten hat - sofern man es denn angesichts dessen denn überhaupt als “Spiel” betiteln möchte.
Das klingt alles sehr harsch - aber ist das denn schlecht? Nein, absolut nicht. Es ist perfekt.
Dieses langsame Spazieren und Erkunden der Gegenden ist genau das, was die abstrakte, auf zweitem Blick höchst emotionale Geschichte stützt und dafür sorgt, dass der Spieler sich voll und ganz darauf konzentriert, immersiv in die Welt eintaucht und auch mal ruhig seinen Blick durch die Ferne schweifen lässt. Das ist die Intention der Erschaffer und dieser strenge, ruhige Ablauf sorgt konsequent dafür, dass man sich dem fügt - keine versteckten (Sprung-)Passagen, kaum große Geheimnisse abseits der Wege (wobei es sich doch mal lohnt, die eine oder andere verwilderte Abzweigung zu erkunden), nichts, was vom Leitgedanken der Welt ablenkt.

https://v1.steam.hlxgame.cc/sharedfiles/filedetails/?id=2294704785

Ein kleiner Kniff ist jedoch für Achievement-Jäger vorhanden, die das Spiel unbedingt auf 100% bringen möchten. In jedem der vier Level ist jeweils eine Urne versteckt, dessen Asche man mit dem Wind befreien kann - quasi kleine Collectibles, die weder auffallen, beworben werden oder mit der Konvention des Spiels brechen.

Das Gameplay ist halt Mittel zum Zweck und defacto nicht vorhanden - Dear Esther fokussiert sich schließlich auf dessen Erzählung und Inszenierung durch Grafik und Musik, da fügt sich das Gameplay aber munter ein - wenn man es als “Spiel” betiteln möchte, ist es ein ganz besonderes und der ehrenhafte Mitbegründer der narrativen “Walking Simulatoren”.

Gestaltung

Normalerweise folgt hier eine kleine, minimalistische Aufzählung von “positiven”, “neutralen” und “negativen” Aspekten - da das Spiel aber mit sämtlichen Konventionen des Mediums bricht, muss ich das an dieser Stelle auch. Wie auch die Geschichte und der spielerischen Gestaltung, ist auch die grafische und musikalische Aufbereitung sonderbar.
Die Grafik ist aus technischer Sicht nichts besonderes, einfach das, was die Unity-Engine so an Naturelementen hergibt - es ist keine Pracht, wirkt leicht angestaubt und ist nicht auf der Höhe von dem, was man 2020 gewohnt ist; auch für 2015er Verhältnisse wirken die Texturen recht schlicht - dem sei so, es ist trotzdem recht ansehnlich und wird an vielen Stellen durch dessen Gestaltung kompensiert.

https://v1.steam.hlxgame.cc/sharedfiles/filedetails/?id=2294704507

Die optische Gestaltung ist ein wesentlicher Bestandteil der Reise, so entwickelt sich die Umgebung von natürlicher Küste zur bildschönen, ausgestrahlen Höhle, die dann in eine nass-windige Küste mündet, deren Brandungen vollends mit geheimnisvollen Sätzen und merkwürdigen Symboliken versehen sind - die Umgebung wächst mit der Geschichte und wird parallel immer abstrakter.
Währenddessen wird die Umgebung zu passenden Momenten von seichter Orchestralmusik untermalt, die der Inszenierung der Geschichte dient, ohne dabei aufdringlich oder gar auffällig zu werden - fernab der Monologe herrscht gar absolute Stille, nur der Wind schmeichelt unseren Ohren, während man das Meer rauschen hört - einfach famos abgemischt, es hat für mehr als nur einen Gänsehautmoment gereicht.

Fazit: Dear Esther ist ein wahres Meisterwerk und gewissermaßen literarische Kunst in Videospielform, dessen Genialität sich allerdings nur denen offenbart, die sich auf das kleine Abenteuer einlassen und auch ein gewisses Faible für Poesie aufweisen können - wer sich selbst als Teil dieser minimalistischen Zielgruppe sieht, wird diese zwei Stunden genießen und positiv-sprachlos zurückgelassen. Für mich zählt Dear Esther zu den schönsten und atmosphärischsten Stunden, die ich jemals in Videospielen verbracht habe und kann dieses Erlebnis nur weiterempfehlen.

Hat dir diese Review gefallen? Dann zeig es doch mit einem Like und einem Follow unserer Kuratorenseite.
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Comments
12 Jan, 2020 @ 3:07am 
Big hugs from Norway :bbtcat: - Sunny
17 Oct, 2015 @ 1:08am 
Signed by Sunny :8bitheart: