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Kingdom Come: Deliverance 2 ist die konsequente Weiterentwicklung des ersten Teils. Dabei knüpft die Geschichte nahtlos an die des Vorgängers an. Gemeinsam mit unserem Freund Hans machen wir uns auf eine Reise, die voller Wendungen, Spannung und Intrigen ist.

Dabei bereisen wir zwei Gebiete, die jeweils alleine bereits so groß sind, dass man eigentlich zwei eigenständige Spiele daraus hätte machen können. Die Spielwelt ist aufgrund ihrer detailgetreuen Darstellung der Dörfer, Städte und vor allem der Wälder noch beeindruckender als die des ersten Teils. Besonders die erste Spielwelt ist mir sehr in Erinnerung geblieben, da man sich aufgrund ihrer Einzigartigkeit selbst ohne Minimap gut orientieren kann. Natürlich trägt dazu auch bei, dass man sich durch die unzähligen Nebenmissionen immer wieder durch die Welt bewegen muss und irgendwann Wege nicht mehr nach dem Kompass läuft, sondern auswendig weiß.

Diese Nebenquests sind in der überwiegenden Mehrheit auch durchaus gelungen. Mal muss man dabei helfen, Familien wieder zusammenzubringen, ein anderes Mal seltene Bücher aus einem Rathaus stehlen oder als Söldner helfen, eine Horde Banditen zu beseitigen. Dabei sind die Nebenmissionen meiner Meinung nach nicht auf dem erzählerischen oder kreativen Niveau eines The Witcher oder eines Baldur's Gate, aber dennoch machen sie viel Spaß, und man möchte eigentlich nichts verpassen.

Ein Highlight des Spiels ist auf jeden Fall das Gameplay. Das Kämpfen macht extrem viel Spaß und ist auch anspruchsvoll, sodass es eigentlich fast unmöglich ist, gegen mehr als 4–5 Gegner gleichzeitig zu kämpfen. Auch die Vielzahl an verschiedenen Waffen, die sich alle unterschiedlich anfühlen, ist gelungen. Auch die ganzen Tränke sind perfekt umgesetzt, eigentlich ist kein Trank extrem stark, sondern alle sind hilfreich, machen aber einen unmöglichen Kampf nicht plötzlich gewinnbar.

Auch das „Survival-System“, bei dem man regelmäßig schlafen, essen und baden muss, war für mich überhaupt nicht nervig und das, obwohl ich solche Systeme in Singleplayer-Games eigentlich immer störend finde. Aber mein absolutes Highlight des Spiels waren die großen Schlachten. Es sind meiner Meinung nach die realistischsten und immersivsten Mittelalterschlachten, die ich jemals in einem Videospiel gesehen habe.
Zusätzlich finde ich die Geschichte rund um Heinrich ebenfalls sehr gelungen. Die Hauptstory hat eigentlich kaum Längen und ist durchweg kreativ und spannend.

Nachdem ich nun wirklich viele Aspekte des Spiels gelobt habe, möchte ich dennoch einige Kritikpunkte äußern:

Zum einen ist die deutsche Synchronisation, abgesehen von den Hauptcharakteren, wirklich schlecht. Für NPCs und einige Nebencharaktere gab es anscheinend nur 20–30 Synchronsprecher, wodurch sich die Stimmen ständig wiederholen, was mich schon gestört hat. Vor allem wenn ein Nebencharakter die gleiche Stimme hat wie zehn andere Quest-NPCs. Besonders der eine Sprecher, der, glaube ich, alle Charaktere mit bayerischem Dialekt gesprochen hat, ist mir wirklich auf die Nerven gegangen. Es wirkt auch einfach affig, wenn fast alle Leute „normal“ sprechen und dann in jedem Dorf ein Heini auftaucht, der auf einmal bayerisch redet. Das fühlt sich mehr an wie der Quoten-Bayer als wie die Darstellung einer stimmigen und realistischen Bevölkerung. Wie das auf Englisch ist, kann ich nicht beurteilen, da ich mich aufgrund des Heinrich-Synchronsprechers für die deutsche Version entschieden habe und nicht mehr gewechselt habe.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass es (abgesehen von Ausrüstung) nichts gibt, wofür man sein Geld ausgeben kann. Nach ca. 30 Spielstunden hat man so viel Geld, dass man es gar nicht mehr ausgeben kann. Hier hätte ich mir vielleicht noch Mechaniken gewünscht, um sein Geld zu „investieren“, wie zum Beispiel das Dorfbau-DLC im ersten Teil.

Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich das zweite Gebiet. Dieses finde ich persönlich unnötig aufgebläht – hier hätte die Welt ruhig 20–25 % kleiner sein dürfen. Anders als im ersten Gebiet bekommt man dadurch weniger ein Gefühl für die einzelnen Dörfer, da man meist nur kurz für eine oder zwei kleinere Quests dort ist. Durch die schiere Anzahl an Dörfern verlieren diese, obwohl sie eigentlich gut umgesetzt sind, ihre Besonderheit. Man merkt sich oft nicht einmal mehr die Namen der Dörfer.

Neben ein paar anderen Kleinigkeiten, die mich gestört haben, hatte ich zudem viele Bugs. Diese waren bis auf einen, der mittlerweile gefixt wurde, zwar nicht gamebreaking, aber dennoch sehr nervig. Aber bei so einem großen Spiel bleibt das wohl nicht aus.

Alles in allem hat Warhorse mit dem zweiten Teil von Kingdom Come: Deliverance eine konsequente und in nahezu allen Belangen verbesserte Fortsetzung des ersten Teils geschaffen, die große Chancen hat, Game of the Year zu werden. Ich hoffe sehr, dass Warhorse sich irgendwann die Game of Thrones-Lizenz schnappt und mit ihren Fähigkeiten ein Spiel in diesem Universum umsetzt. Aber da das wahrscheinlich niemals passieren wird, freue ich mich schon auf einen möglichen dritten Teil.

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hahah xD 8th round and u started cheating with soft aim jesus its pathethic to watch xD i hope you will get cancer and die because u are useless for sociaty :D
zyxx- 5 Feb @ 2:55pm 
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