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2.2 hrs on record (1.6 hrs at review time)
Wenn ich daran denke, wie aufgebläht der Zugang zum Minental damals im Teaser war ... Auch jetzt fällt er etwas größer aus, aber es fühlt sich richtig an, alles ist dort, wo es sein sollte. Hinzu kommt noch ein Plateau in den Bergen, das spielerischen Mehrwert schafft.

Der namenlose Held ist noch nicht dabei, es bleibt spannend abzuwarten, ob Christian Wewerka gecastet wird. Bei den wiederkehrenden Figuren in der Demo gibt es keine vertraute Stimme; bei Diego wusste man das schon. Trotzdem gefällt mir das Casting. Man hat sich offenbar Mühe gegeben, raubeinig klingende Stimmen zu besetzen. Falls auch jene Hauptfiguren, bei denen die Originalstimmen noch zur Verfügung stehen, umbesetzt werden (was ich nicht hoffe), würde ich mich über den einen oder anderen Cameo freuen. Beim Hauptspiel aber bitte die Untertitel korrekturlesen. In der Demo gibt es nur wenige ohne Kommafehler.

Die Geschichte der Demo ist passend. Sie erfindet das Rad natürlich nicht neu, aber es sind Blödmänner dabei und Figuren, die einem nur widerwillig helfen. Trifft man mal versehentlich einen mit dem Schwert, hauen sie einen tot.

Grandios natürlich der Score von Kai Rosenkranz. Das hätte ohne ihn nicht funktioniert. Alle überarbeiteten Titel sind noch nicht dabei, aber ich gehe davon aus, dass er sich keine Ausfälle leistet.

Die Gegner waren anfangs schwer, zum Teil konnte man sie nur durch weglocken besiegen. Auch das passt, im Original waren leichte Gegner anfangs auch eine Herausforderung. Schön auch, dass man bereits den Schwertkampf um eine Stufe verbessern kann und es dazu den klassischen Lehrerdialog gibt. Das Kampfsystem wirkt bisher lahm und sperrig – soll vielleicht so sein, weil der Charakter noch nichts drauf hat.

Ich finde die Steuerung aber generell zu langsam, man könnte auch sagen: konsolig. Der Held dreht sich wie ein Opi um die eigene Achse und ist viel zu spät nach dem Aufstehen wieder auf Tempo. Generell wirken Animation und Bewegungen ungeschliffen. Auch das Bedienen der Menüs kommt mir langsam und künstlich aufgebläht vor, man muss zum Beispiel Tasten länger gedrückt halten (mit Ladebalken), um bestimmte Ereignisse auszulösen. Da gewöhnt man sich vielleicht im Zuge einer längeren Session dran.

Spannend finde ich, dass man die Demo auf dem Steam Deck zum Laufen bekommt. Sieht in Low noch ordentlich aus, aber die Schatten sind fehlerhaft dargestellt. Könne am Upscaling liegen, da wird sicherlich noch Hand angelegt. Umgekehrt kosten hohe und maximale Details auf dem PC sehr viel Leistung. Da wird hoffentlich auch noch Zeit für die Optimierung investiert.

Es ist den Entwicklern hoch anzurechnen, dass man den Fans erneut eine Demo zur Verfügung stellt. Wo hat man das schon in dem Umfang? Genau, nirgendwo.
Posted 25 February, 2025.
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117.1 hrs on record (111.8 hrs at review time)
Über die Remastered Collection ist jetzt schon einiges geschrieben worden. Und auch ich sage: Kauft es als ultimativen Retrotrip oder lasst es, wenn ihr ein runderneuertes Gameplay erwartet.

Ich habe mittlerweile alle Missionen, auch die der Erweiterungen, durchgespielt und habe es genossen. Dabei müsste man es wegen der verblödeten KI eigentlich gegen die Wand klatschen, aber dumme Sammler und Gegner, die man einmauern kann, gehören zu einer Retroerfahrung einfach dazu.

Was ich allerdings etwas belanglos fand: den Multiplayerpart.

Teil dieser Retroerfahrung war bei mir auch die deutsche Sprachausgabe mit der damals üblichen Zensur. Die gibt es im eigentlichen Game nicht. Tanja spricht zwar von Blechbubis, lässt nun allerdings echtes Blut spritzen.

Der Soundtrack enthält die bekannten Ohrwürmer von Frank Klepacki, darunter den kultigen Hell March. Alles von den „Tiberian Sons“ neu eingespielt.

Bei den steinalten Videosequenzen kann man natürlich keine Wunder erwarten, da das Originalmaterial vielfach nicht mehr vorhanden war. Gehört mMn aber zur Retroerfahrung dazu. Interessanterweise lagen die Videos zum Tiberiumkonflikt teilweise in recht hoher Qualität vor, während man in manchen Alarmstufe Rot-Videos vor lauter Artefakten kaum etwas erkennt.
Posted 19 December, 2020. Last edited 3 July, 2021.
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25.2 hrs on record
Mafia bestach damals insbesondere durch die Handlung, punktete hierzulande aber auch durch die deutschen Synchronstimmen von Andy Garcia, Joe Pesci und Marlon Brando – denen die Hauptfiguren nachempfunden waren. Außerdem war Mafia sauschwer. Das und vieles mehr würde ein Remake kaum leisten können, dachte ich. Aber ich hatte mich geirrt.

Es ist zwar schade, dass sowohl im Deutschen als auch im Englischen neue Sprecher zum Einsatz kommen. Aber die Geschichte haben die Entwickler getroffen. Sie ist nicht eins-zu-eins übernommen worden, kommt dem Original aber sehr nahe. Vor allem in ihrer Intensität, da man die Spielwelt glücklicherweise nicht mit Nebenaufträgen aufgeblasen hat.

Für Spieler des Originals hat man extra einen Klassikmodus eingebaut. Dadurch ist die Definitive Edition trotz Deckungssytem an manchen Stellen - Stichwort Autorennen - genauso schwer wie das Original. Auch die Kämpfe sind im Klassikmodus fordernd. Tommy Angelo steckt hier nur wenige Treffer weg und rettende Medizinschränke wachsen nicht auf Bäumen. An einer Stelle, als man das Geschütz eines Panzerfahrzeugs zerstören soll, empfand ich diesen Schwierigkeitsgrad allerdings als zu schwer.

Etwas sperrig fand ich die Steuerung der Fahrzeuge, was sich bei Verfolgungsjagden negativ bemerkbar macht. Da sich höherpreisige Fahrzeuge besser steuern lassen, nehme ich an, dass man das Handling damaliger Autos nachbilden wollte. Wie reden hier immerhin von den 30ern. Servolenkung und Einparkhilfen wird man da kaum finden.

Alles in allem kann ich Fans der Mafia-Reihe das Remake nur ans Herz legen. Lasst euch nicht von den neuen Figuren abschrecken, man gewöhnt sich schneller dran, als man denkt.
Posted 19 December, 2020. Last edited 21 December, 2020.
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16.6 hrs on record
Da ich es jüngst noch mal im Koop gespielt habe: So schlecht, wie der Bewertungsschnitt nahelegt, ist Trine 3 gar nicht. Ich fand es trotz aller Einschnitte immer noch gut spielbar und kann es Serienfans daher auch weiterempfehlen.

Aber es stellt natürlich einen Rückschritt dar, da den Figuren viele ihrer Fähigkeiten fehlen. Außerdem wurden uns im Koop die Figuren an den seltsamsten Punkten wiederbelebt. Vermutlich haben die Entwickler zu viele ihrer Ressourcen für die dritte Dimension verwendet. Das war, wie sich herausstellen sollte, ein Fehler. Teil 4 weiß diesbezüglich allerdings zu versöhnen.
Posted 19 December, 2020. Last edited 19 December, 2020.
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12.0 hrs on record
Bevor man Reconquest bewertet, muss man wissen, dass da nur ein paar Männekes dran gesessen haben. So kann das Spiel natürlich nicht mit denen namhafter Entwickler mithalten. Man merkt es vor allem an der Story. Die wird in nichtssagenden Comic-Grafiken vorangetrieben. Und die Missionen sind auch immer gleich. Einigeln und Mammutpanzer bauen - funktioniert jedes Mal.

Für wirklich strategische Angriffe ist es auch viel zu langsam, außerdem sind die Einheiten dafür nicht abwechslungsreich genug. Mit Tarnpanzern an der Basisverteidigung vorbeifahren, das ist schon das Höchste der Gefühle.

Die Fraktionen nehmen sich ansonsten nicht viel. Bis auf Sprenglaster und Tarnpanzer haben beide fast identische Einheiten und Verteidigungsanlagen. Bei den Outlaws sieht alles nur ziemlich gammelig aus. Seeschlachten gibt es keine und für Luftschläge stehen lediglich Helikopter bereit, außerdem kann man noch Bomberangriffe über Technikgebäude anordnen.

Command and Conquer stand bei Reconquest eindeutig Pate. Mammutpanzer haben sogar beide Fraktionen, die Dinger heißen nur anders. Sammler sind wie in der Vorlage seltendumm und fahren, wenn das grüne Gas alle ist, auch gerne mal in die feindliche Basis.

Von der Grafik bekommt man keinen Augenkrebs, aber das Spiel könnte im Prinzip schon zehn Jahre älter sein. Außerdem sind die Karten doch etwas arg trist. Auch einer Wüste kann man ein bisschen Leben einhauchen.

Viel Geld würde ich für Reconquest nicht hinlegen. Hab’s im Sale für ein paar Euro abgestaubt und es hat mich durchaus ein paar Stunden unterhalten. Achievements lassen sich auch relativ leicht abstauben. Die meisten bekommt man für die „Herausforderungen“.
Posted 30 May, 2020. Last edited 30 May, 2020.
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34.3 hrs on record (28.4 hrs at review time)
Ich finde es schade, wie viele Leute hier ihrem Hass freien Lauf lassen. Die meisten kriegen es geschenkt und sind noch am Plärren. Mafia 2 hat immer noch eine der besten Storys und mit neuen Texturen und einer überarbeiteten Beleuchtung sieht das auch wieder ganz stimmig aus. Hab die Definitive Edition nun fast zehn Jahre nach dem Original gezockt und hatte nicht den Eindruck, dass der Titel wie ein zehn Jahre altes Spiel aussieht. Natürlich geht das heute alles ein bisschen besser, wenn man es komplett neu bauen würde. Man merkt am geringen Polycount und den vergleichsweise spät aufploppenden Autos, dass Mafia 2 ursprünglich mal für die Konsolengeneration von vorgestern entwickelt wurde. An vielen Details merkt man es aber auch nicht.

Ich bin auch ganz froh, dass man es nicht mit Sammelquests zugeschissen hat und die Welt weiterhin mehr als Kulisse für die Handlung dient. Wer Nebenaufträge mag, dürfte sein Heil in den nun von Haus aus beiliegenden DLCs finden. Joe`s Adventure ist durchaus einen Blick wert. Er bietet mehrere Story-Missionen, die zeigen, was Joe so getrieben hat, während Vito im Gefängnis war. Hauptsächlich verbringt man die Zeit aber mit Nebenaufträgen. Die Speicherpunkte sind nur leider etwas nervig gesetzt – aber das sehen manche bestimmt auch als Herausforderung. Dann gibt es noch zwei Erweiterungen um einen gewissen Jimmy. Die haben mit der Handlung absolut nichts zu tun und können links liegen gelassen werden. Sind beides Ansammlungen von Open-World-Aufträgen. Man macht als Glatzkopf hauptsächlich Sachen kaputt.

Mafia 2 war einer der wenigen Titel, die eine richtig gute deutsche Synchronisation mit überzeugenden, namhaften Sprechern und runden Dialogen bieten. Das hat sich in der Defintive Edition auch nicht geändert.
Posted 30 May, 2020. Last edited 30 May, 2020.
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18.0 hrs on record
Was soll man da noch groß sagen? Wer spielerische Neuerungen gegenüber den bereits sehr empfehlenswerten Vorgängern erwartet, könnte möglicherweise enttäuscht werden.

Ich bin anscheinend noch immer zu doof, weil sich mir abermals nicht alle Zusammenhänge erschlossen haben und die Kombination verschiedener Inventargegenstände, Dialoge und Ereignisse nicht wirklich Sinn ergeben hat. Ein paar Sachen musste ich also nachschlagen. Ist aber halb so wild, Deponia spiele ich in erster Linie, weil es so gemein ist und die Charaktere einen an der Waffel haben.

Nach Teil 3 war die Reihe ja eigentlich abgeschlossen, aber der zweite Abschluss funktioniert tatsächlich ganz gut. Die Zeitreiselogik sollte man dabei nicht zu sehr hinterfragen. Aber Deponia ist ja eh mehr eine Klamotte und zu keinem Zeitpunkt ernstgemeint. Dieses Mal hat sogar Bernd Rumpf, bekannt als deutsche Stimme von Liam Neeson, einen absurden Gastauftritt.
Posted 2 January, 2020.
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13.2 hrs on record
Kommt dem Hauptspiel ziemlich nah, so weit ich das noch in Erinnerung habe. Inhaltlich also wieder recht abgedreht. Da es einige Jahre vor The New Order spielt, tauchen die Nebenfiguren aber nur am Rande auf. Nervig ist, dass man nicht frei speichern kann, dabei ist das Shooter-Gameplay ansonsten schön altmodisch. Netter Bonus am Rande: In den Leveln tauchen immer mal wieder Schlafplätze auf, an denen man alte Wolfenstein-Level als Albträume spielen kann.
Posted 2 January, 2020. Last edited 2 January, 2020.
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33.1 hrs on record
Mittlerweile kann man auch die internationale Version auf Steam kaufen, also die mit Hakenkreuzen und Erwähnungen von Hitler, Juden, Nazis und so weiter und sofort. Kauft man die deutsche Version, weiß man zwar auch, was Sache ist, doch es fehlt das letzte Quäntchen Atmosphäre. Beispielsweise taucht Adolf Hitler persönlich im Spiel auf, hat aber keinen Bart und wird „mein Kanzler“ genannt. Juden werden auch nicht erwähnt, sondern vom "Regime" als „die nicht wie wir sind“ und Ähnliches umschrieben.

Die Mechanik ist aber gleich und fällt in beiden Spielen erfreulich direkt aus. Man kann sogar wieder nach Belieben speichern. Manche Nebenmission empfand ich als aufgebläht, zumal man sie teilweise doppelt machen muss, um alle Enigma-Codes zu erhalten, die man wiederum braucht, um die restlichen Nebenmissionen freizuschalten. Die Nebenmissionen sind aber wirklich nur optional und hauptsächlich dazu da, um noch ein paar Achievements abzugreifen. Die eigentliche Haupthandlung ist wieder sehr stimmig erzählt – und auch in der deutschen Version herrlich abgedreht.

Optisch ginge es natürlich besser, schlecht sieht Wolfenstein 2 aber auch nicht aus. Generell ist alles auf Tempo getrimmt. Dadurch konnte ich auch in 4K noch locker mit maximalen Details auf 60 Fps spielen. Die Konsolenherkunft hat man dem Spiel kaum angemerkt.

Ärgerlich, dass man sich die DLCs kaufen muss, wenn man einigermaßen bei den Achievements abräumen will. Die sind zwar auch ganz nett, aber längst nicht mehr so abgedreht wie das Hauptspiel. Auch inhaltlich haben die nicht mehr viel damit zu tun.
Posted 2 January, 2020. Last edited 2 January, 2020.
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14.8 hrs on record
Quantum Breaks Stärken liegen eindeutig in der gut erzählten Zeitreisethematik. Besonders hat mir dabei gefallen, dass nach jedem Kapitel Teile einer insgesamt 90 Minuten langen Live-Action-Serie abgespielt werden. Das erinnerte mich, obwohl viel professioneller gemacht und ein ganz anderes Genre, an die alten Command-and-Conquer-Zeiten. Serien und Games sollte man viel öfters miteinander kombinieren.

Das Gameplay fällt durch seine Zeitreisemechanik ungewohnt innovativ aus, krankt aber an einer hakeligen Konsolensteuerung. Außerdem sieht man dem Titel an, dass er auf die langsame Xbox One zugeschnitten wurde. Vieles wird nur hochskaliert und 4K wird gar nicht erst angeboten. Spaß macht es trotzdem und da die Handlung filmreif erzählt wird, sehe ich dem Spiel auch nach, dass es einen nur zehn bis zwölf Stunden beschäftigt. Im Sale definitiv einen Blick wert.
Posted 2 January, 2020. Last edited 2 January, 2020.
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