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1,464.6 hrs on record (340.2 hrs at review time)
Ich verliere normalerweise nach 50-100 Stunden das Interesse an Spielen. Allerdings hat HOI4 so viel zu bieten, dass ich innerhalb eines halben Jahres über 300 Stunden gespielt habe und noch lange nicht fertig bin, da die verschiedenen DLC und verfügbaren Mods noch so viel mehr Potenzial bieten.

Wer sich einmal in die Mechaniken reinkniet, wird reich belohnt werden!
Posted 29 June, 2019.
Was this review helpful? Yes No Funny Award
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1 person found this review funny
11.3 hrs on record (7.7 hrs at review time)
Early Access Review
Habe das Spiel spontan gekauft, da es mich sehr an die Siedler IV erinnert hat. Ich wurde nicht enttäuscht.
Das Spiel schafft es, den Charme eines Siedler-Titels mit den Elementen zu verbinden, die Banished so interessant machen.

So baut man eine Siedlung nach dem üblichen Prinzip:
Zuerst wählt man eine von 3 Fraktionen, bzw Clans, die verschiedene Boni bieten. (Später mehr dazu)
Man startet mit einem Hauptgebäude, das periodisch Siedler hervorbringt (sofern genug Platz vorhanden ist) und kümmert sich zunächst um die Grundversorgung von Rohstoffen und Nahrung.

Diese fallen in Northgard allerdings recht spärlich aus: Um die Ressource Holz nutzen zu können, bedarf es nur eines Holzfällers. Man muss nicht, wie in anderen Spielen eine Produktionskette herstellen, wie z.B. einem Sägewerk, das aus Holz verwertbare Planken oder Ähnliches herstellt.

Besonders ist an diesem Spiel die Handhabung der Bauchflächen: Man muss neue Bereiche zuerst durch einen Späher aufdecken und dann, sofern sich keine Gegner auf dem Land befinden, mithilfe von Nahrung erschließen.
Dabei ist die Wahl des Landes ausschlaggebend und erfordert eine taktische Entscheidung, da sich diese Ländereien anhand der vorhanden Rohstoffe unterscheiden.
Eine Jagdhütte kann man z.B. nur bauen, wenn auf einem Landabschnitt auch Wild vorhanden ist und eine Farm nur dann, wenn es auch fruchtbares Land gibt.

Dies kann je nach Fraktion zum Problem werden. Während meiner zweiten Partie dieses Spiels gab es z.B. keine Landfläche mit Wild in der Nähe, was durchaus schlimmer gewesen wäre, wenn ich nicht den Ziegen-Clan gewählt hätte, der mit 3 Schafen startet. Diese produzieren in einem Stall zum Glück Nahrung. (Die Logik dahinter hinterfrage ich an dieser Stelle nicht.

Aber nicht nur die Umwelt stellt eine Bedrohung für unsere Siedlung dar: Die AI scheint relativ aggressiv zu spielen und geht sehr gerne zum Angriff über.
Womit ich nun auch beim Kampfsystem und der Diplomatie angekommen bin.
Zurzeit gibt es nur ein Millitärgebäude, in dem, je nach Fraktion, 2-3 Einheiten ausgebildet werden können.
Es gibt normale Soldaten, den Kriegsherrn und der Wolfsclan verfügt noch über Berserker, die ähnlich stark zu sein scheinen wie die Kriegsherren der anderen Clans.
Diese kleine Auswahl an Einheiten macht den Krieg eher uninteressant, da man einfach immer mehr Einheiten haben muss als der Feind.

Die Diplomatie ist auch noch nicht wirklich ausgereift, da man die Beziehungen zu der AI nur durch Handel verbessern kann, was mir selbst aber noch nicht gelungen ist.
So wurde ich auch während ich mit einem Clan Handel betrieben habe von ihm angegriffen.
Laut Entwickler wird dieses System aber noch in den kommenden Wochen und Monaten verfeinert.

An sich kann ich das Spiel empfehlen, ich hoffe jedoch, dass Northgard noch ein wenig mehr Spieltiefe mithilfe von Produktionsketten, Handel, Diplomatie und einem komplexeren Kampfsystem verliehen wird.

Wer einfach mal eine entspannte Runde spielt, die ca 1 1/2 Stunden dauert, wird hier auch jetzt schon gut bedient.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht!

Posted 23 February, 2017.
Was this review helpful? Yes No Funny Award
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