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26.7 hrs on record (17.6 hrs at review time)
„Gibbous – A Cthulhu Adventure“ macht, wenn auch nur kurzweilig, enormen Spaß. Schnell freundete ich mich mit dem Trio bestehend aus dem Privatdetektiv Don R. Ketype, dem Bibliothekar Buzz Kerwan und seiner sprechenden Katze Kitteh an. Mit ihnen überquerte ich gerne den Atlantik von Amerika nach Europa, um die Welt vor dem Bösen zu retten. Technisch empfand ich das Spiel als einwandfrei. Ganz intuitiv klickerte ich mich durch, kombinierte Gegenstände und führte Gespräche. Der gezeichnete Comic-Stil der Grafik gefiel mir sehr und auch die Animationen waren reibungslos anzusehen. Besonders die (englische) Synchronisation ist (bis auf eine Stimme, die ich eher unpassend fand) gut gelungen und die Musik würde ich mir auch außerhalb des Spiels anhören. Als Lovecraft-Fan sind mir viele Dinge aus dem Cthulhu-Mythos, die im Spiel eingebracht wurden, nicht fremd – es war schön, sie wieder zu erkennen. Die Rätsel waren zwar nicht schwer, aber angenehm zu lösen. Nur bei ein, zwei Rätseln habe ich doch schon einmal länger gebraucht. Auch wenn die Geschichte schnell erzählt und die Charaktere flach gehalten wurden, besitzt das Spiel viel Liebe, Herz und Sorgfalt. Außerdem hat Gibbous Humor. Ganz viel Humor – allerdings funktionieren einige der Witze nur, wenn man das gesprochene Englisch versteht.

Komplette Review hier[adventureverse.net]
Posted 7 August, 2019. Last edited 7 August, 2019.
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11.3 hrs on record
Meiner Meinung nach wurde mit Outlast 2 ein Nachfolger veröffentlicht, der sich eigentlich gar nicht so recht mit dem ersten Teil vergleichen lässt. Es ist eine Geschichte auf einer ganz anderen Ebene. Mir hat die düstere Umgebung, die hektische Musik und die stetige Hetzjagt teilweise richtigen Schrecken eingejagt und mich an den Rand der Verzweiflung gebracht. Wo ich im Asylum weniger ängstlich durchgerannt bin und sogar bei allem die Logik gesucht habe, hatte ich im religiösen Dorf überhaupt keine Zeit für. Klar, lässt mich die Geschichte sehr verwirrt und das Ende eher unzufrieden zurück. Allerdings erhoffe ich mir, dass dies durch weitere DLC’s aufgeklärt wird. Wäre jedenfalls sehr löblich. Die Entwickler von Red Barrels haben es jedenfalls geschafft, mich diesmal richtig abzuholen und in Angst und Panik zu versetzen. Nichts anderes hatte ich von Outlast 2 erwartet, ich hatte sogar gehofft, dass dieser Teil, genau das mit mir anstellt.

Meine ausführliche Review könnt ihr euch http://survivalcore.de/horror-spiele/nervliche-zerreissprobe/ durchlesen.
Posted 2 May, 2017.
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16.3 hrs on record (15.1 hrs at review time)
Kate Walker, eine Anwältin aus Amerika, soll für einen Kunden in der Alpenkleinstadt Valadilène eine Fabrik kaufen. Doch dies erweist sich plötzlich als schwieriger, als gedacht...

Das klassische Point-&-Click-Adventure "Syberia" gepublished 2002 von Atari und entwickelt vom belgischen Autor, sowie Comiczeichner Benoît Sokal in Zusammenarbeit mit den französischen Spieleentwickler Microids plätschert am Anfang eigentlich nur dahin, bevor es gegen Ende endlich anzieht und spannend wird. Wie bei einem Buch baut sich die Geschichte von "Syberia" langsam auf, bis sie von einem Höhepunkt zum anderen gelangt. Im Laufe des Spiels bekommt man die Entwicklung der Protagonistin Kate Walker, einer Anwältin aus New York, ziemlich schön zu spüren, welche durch Dialoge mit Menschen der Umgebung und Handyanrufe; die zuerst ziemlich störend wirkten, aber zunehmend Teil der Geschichte werden; beeinflusst ist. Auch wenn man am Anfang noch gar nicht weiß, wohin uns das Spiel treibt, will man irgendwann wissen, wohin man denn kommt und ob man seine eigentliche Mission noch beenden kann. Die Charaktäre, welche man im Laufe der Geschichte trifft, haben teilweise richtigen Tiefgang, teilweise sind sie ziemlich flach gehalten, was sich anhand ihrem Einfluss an der Geschichte bemerkbar macht.

Für jeden Adventure-Liebhaber ist die klassiche Point-&-Click-Spielweise bekannt. Man klickt sich durch die Umwelt, sammelt Gegenstände und löst Rätsel, um die laufende, linear gehaltene Geschichte voran zu bringen. Zwischenzeitlich bekommt man sehr schöne und stimmungsvolle Filmsequenzen zu sehen, welche uns von einem Ort zum anderen führen und im Spielemenü jederzeit wieder einsehbar sind. Die Rätsel sind nicht allzu schwer und mit viel Kreativität, bzw. ein bisschen Nachdenken gut zu lösen (ich hatte öfter mehr oder weniger sogar nur durch Zufall und wahlloses Umherklicken viel Glück :D).

Grafisch ist dem Spiel anzumerken, dass es schon fast 15 Jahre auf dem Buckel hat. Während die Hintergründe schön anzusehen sind und einem zum Träumen einladen, kann man bei den animierten Charaktären die Pixel fast nachzählen. Dennoch ist jeder Ort und jede geschichtliche Entwicklung mit passendem Soundtrack unterlegt, womit man gut in das Spiel eintauchen kann.

Was mich am Spielfluss am meisten gestört hat, waren die ewig langen Laufwege die man "überwinden" musste. Außerdem habe ich eine schnelle Autosave vermisst. Dauernd musste man sich zurück ins Menü klicken, wenn man zwischenspeichern wollte. Zudem waren Screenshots ingame auch nicht so einfach möglich.


Mein Fazit:
Ich habe "Syberia" sehr gerne gespielt und fand es spannend, die Geschichte um die Familie Voralberg mitzuerleben. Es hat mich gut vom Alltagsstress abgelenkt, was es mir noch mehr ermöglicht hat, Kate Walker zu folgen und in die Geschichte einzutauchen. Wer mal Detektiv sein möchte und gerne Rätsel löst, vor allem ohne viel Equipment zu besitzen, ist bei diesem Adventure gut aufgehoben. Es bedarf dafür nicht mehr als seine Maus und sein eigenes Hirn. ;) "Syberia" nimmt einen für ein paar wenige Stunden am Tag auf eine schöne, etwas andere Reise mit.

Mehr von mir gibts auf http://adventureverse.net
Posted 23 May, 2016. Last edited 30 May, 2018.
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11.7 hrs on record
Hat mir Spaß gemacht!
Posted 28 May, 2014.
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