15
Products
reviewed
1773
Products
in account

Recent reviews by PyChris

Showing 1-10 of 15 entries
<12>
4 people found this review helpful
5.5 hrs on record (4.2 hrs at review time)
🩺 Das ultimative Heiler-Dilemma in einem absolut süchtig machenden RPG! 💤
Jeder, der in einem MMO schon mal die Heiler-Klasse gespielt hat, kennt diesen puren, unfiltrierten Frust: Der Tank pennt ein, die Schadensausteiler laufen blind in jede sichtbare Falle, und am Ende heißt es im Chat trotzdem wieder „Healer diff!“. Master Healer Kale with useless party nimmt genau dieses Trauma und verwandelt es in ein unglaublich charmantes, humorvolles und mechanisch verdammt cleveres Singleplayer-Erlebnis.

Mein persönlicher Eindruck:

Als ich die Prämisse gelesen habe, dachte ich erst an ein reines Meme-Spiel. Aber mein Gott, der Gameplay-Loop hat mich sofort süchtig gemacht! Die Dynamik auf dem Bildschirm sorgt für eine geniale Mischung aus stressigem Klick-Management und der puren Befriedigung eines gut geölten Progressions-Systems. Wenn der eigene Tank mal wieder mitten im Bosskampf beschließt, ein Nickerchen zu machen, schwankt man als Spieler permanent zwischen lautem Lachen und panischem Tasten-Hämmern.

Die Pro- und Contra-Punkte im Detail:

🟩 Was das Spiel genial macht:

- Großartiges, humorvolles Konzept: Die "nutzlose" Truppe (ein schlafender Tank, eine blutige Anfänger-Bogenschützin und eine arrogante Magierin) parodiert das typische Gruppen-Leben in RPGs einfach perfekt.

- Wuchtiger Talentbaum: Mit über 200 Upgrades bietet das Spiel eine fantastische Charakterentwicklung für ein so kompaktes Projekt. Man spürt jede einzelne Verbesserung sofort im nächsten Kampf.

- Taktische Bosskämpfe: Die Bosse in den 16 Dungeons sind keine reinen Schadensschwämme, sondern erfordern echtes Timing und das clevere Kombinieren deiner 18 aktiven Zauber und Buffs.

- Unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis: Für einen schmalen Taler bekommt man ein perfekt durchgestyltes Abenteuer ohne künstliche Längen.

🟥 Was man vor dem Kauf wissen muss (Contras):

- Sehr kompakte Spieldauer: Nach rund 4 Stunden hat man die Hauptstory durch. Das Gameplay macht so viel Spaß, dass man sich am Ende einfach noch viel mehr Dungeons und Bosse wünscht.

- Hektischer Einstieg: Wer kein schnelles Ressourcen-Management mag oder leicht in Hektik gerät, könnte sich in den ersten intensiven Kämpfen etwas überfordert fühlen.

Für wen ist dieses Spiel etwas?

JA, wenn du: Das Heiler-Dasein aus MMOs wie WoW kennst, auf kurzweilige, inkrementelle Progressions-Spiele stehst und ein perfektes Spiel für ein bis zwei unterhaltsame Abende suchst.

NEIN, wenn du: Ein episches, 40-stündiges Open-World-Epos erwartest oder mit schnellem Multitasking auf dem Bildschirm gar nichts anfangen kannst.

Fazit & Wertung
Ein absoluter Indie-Geheimtipp, der seine witzige Grundidee mechanisch perfekt auf den Punkt bringt. Es ist stressig, es ist verdammt lustig und es belohnt gutes Multitasking. Für diesen schmalen Preis ein absoluter Pflichtkauf für jede Heiler-Seele!

Meine Wertung: [7/10] 🪄
Reviewer's PC Specs:
Windows 11
AMD Ryzen 9 7945HX with Radeon Graphics - RAM: 31 GB
NVIDIA GeForce RTX 4070 Laptop GPU - VRAM: 8 GB
Posted 3 July. Last edited 3 July.
Was this review helpful? Yes No Funny Award
1 person found this review helpful
1 person found this review funny
4.1 hrs on record
⚔️ Eine tolle MMO-Idee im Würgegriff eines berüchtigten Publishers 📉

Gloria Victis ist zurück – aber die Freude darüber hält sich in starken Grenzen. Nachdem das ambitionierte mittelalterliche PvP-MMO eigentlich schon tot und abgeschaltet war, feiert es nun im Sommer 2026 sein Free-to-Play-Comeback. Doch der Retter im Hintergrund ist ausgerechnet Gamigo. Für mich persönlich ist das der Hauptgrund, warum ich aktuell absolut keine Kauf- bzw. Download-Empfehlung aussprechen kann.

Mein persönlicher Eindruck beim Relaunch:

Als ich gehört habe, dass das Spiel wiederkommt, war ich extrem neugierig. Doch sobald das Gamigo-Logo auf dem Bildschirm aufploppte, ist meine Motivation direkt in den Keller gesunken. Man spielt ständig mit dem ungemütlichen Gefühl im Nacken, dass hinter der nächsten Ecke die Pay-to-Win-Falle wartet. In der MMO-Community hat dieser Publisher einen fatalen Ruf – und die aktuellen Startprobleme zeigen leider, dass die Skepsis berechtigt war.

Die Pro- und Contra-Punkte im Detail:

🟩 Was das Spiel theoretisch gut macht:

- Das Grundkonzept: Die Mischung aus Mount & Blade und riesigen Burgbelagerungen im Stil von Planetside hat nach wie vor ihren ganz eigenen, rauen Charme.

- Skillbasiertes Kampfsystem: Keine magischen One-Shots, sondern echtes Timing und Richtungskämpfe, bei denen spielerisches Können zählt.

- Faires Entgegenkommen für Veteranen: Wer das Spiel vor der Abschaltung besessen hat, bekommt zumindest seine alten Premium-Skins zurück.

🟥 Warum man aktuell die Finger davon lassen sollte (Contras):

- Der Gamigo-Schatten: Auch wenn aktuell beteuert wird, das Spiel fair zu halten: Die Angst vor aggressiver Monetarisierung und Pay-to-Win schwebt wie ein Damoklesschwert über der Zukunft des Spiels.

- Frustrierender Relaunch: Die Server kämpfen seit dem F2P-Start mit heftigen Verbindungsproblemen (Stichwort: Firewall-Fehler) und Instabilitäten.

- Schikanen für Neueinsteiger: Um Bots zu bekämpfen, wurden Accounts unter Level 20 massiv eingeschränkt (kein Handel, kein Auktionshaus). Das killt jeglichen Spielspaß für Anfänger im Keim.

- Extremer "Jank": Das Spiel leidet nach wie vor unter hakeligen Animationen, clunky Menüs und einer spürbar veralteten Technik.

Für wen ist dieses Spiel etwas?

JA, wenn du: Absoluter Hardcore-Fan von mittelalterlichen Belagerungen bist, ein dickes Fell für technische Macken hast und Gamigo trotz allem eine Chance geben willst.

NEIN, wenn du: Ein faires, langfristig stabiles MMO suchst und keine Lust hast, deine Zeit in ein Projekt zu stecken, dessen Publisher für das "Ausschlachten" sterbender Spiele bekannt ist.

Fazit & Wertung
Gloria Victis hatte Potenzial, aber unter dieser neuen Führung fühlt sich der Relaunch eher wie ein letzter Versuch an, schnelles Geld abzugreifen. Wer das Spiel von früher liebt, kann reinschauen – allen anderen rate ich zur Vorsicht.

Meine Wertung: [4/10] 🛡️
Reviewer's PC Specs:
Windows 11
AMD Ryzen 9 7945HX with Radeon Graphics - RAM: 31 GB
NVIDIA GeForce RTX 4070 Laptop GPU - VRAM: 8 GB
Posted 2 July.
Was this review helpful? Yes No Funny Award
1 person found this review helpful
77.9 hrs on record
⚔️ Ein absolutes Meisterwerk – aber nicht für jeden! 🏰

Wer ein klassisches "Held-rettet-die-Welt"-RPG sucht, bei dem man von Sekunde eins an der übermächtige Auserwählte ist, wird mit Kingdom Come: Deliverance (KCD) vermutlich eine Bruchlandung hinlegen. Wer aber bereit ist, sich auf ein knallhartes, historisch akkurates Mittelalter-Abenteuer einzulassen, findet hier eines der tiefgründigsten Rollenspiele der letzten Jahrzehnte.

Man startet als Henry (Heinrich), der faule Sohn des Dorfschmieds im Böhmen des Jahres 1403. Du kannst nichts. Du kannst nicht kämpfen, du bist körperlich schwach, und du kannst nicht einmal lesen. Jede Fähigkeit muss mühsam erlernt werden – und genau das macht den Reiz aus.

Die Pro- und Contra-Punkte im Detail:

🟩 Was das Spiel genial macht:

- Unglaubliche Immersion: Die Spielwelt fühlt sich lebendig an. NPCs haben feste Tagesabläufe. Wenn du dich tagelang nicht wäschst, riechst du schlecht, und Adlige wollen nicht mehr vernünftig mit dir sprechen.

- Historische Authentizität: Keine Drachen, keine Magie, keine Orks. Warhorse Studios hat das mittelalterliche Böhmen extrem detailgetreu nachgebaut.

- Die Charakterentwicklung: Das Gefühl, wenn man nach Stunden des Scheiterns im echten Training endlich den ersten perfekten Block setzt oder im Wald erfolgreich ein Wildschwein erlegt, ist unbezahlbar. Du wächst als Spieler zusammen mit Henry.

- Großartige Quests: Abseits von "Bringe 5 Wolfsfelle" gibt es fantastisch geschriebene Aufgaben (Legendär: Die Nacht mit Pater Godwin), die oft auf verschiedene Arten gelöst werden können.

🟥 Was man vor dem Kauf wissen muss (Contras):

- Steile Lernkurve: Das Kampfsystem erfordert extrem gutes Timing und Geduld. Zu Beginn fühlt es sich sperrig an (was storytechnisch Sinn macht, aber frustrieren kann).

- Das Speichersystem: Man kann nicht jederzeit einfach Schnellspeichern, sondern benötigt ein Ingame-Item (Retterschnaps) oder muss schlafen. (Hinweis: Lässt sich bei Bedarf per Mod deaktivieren).

- Gelegentlicher "Jank": Trotz vieler Patches gibt es hier und da noch kleinere Physik-Glitches oder hakelige Animationen beim Reiten und Klettern.

Für wen ist dieses Spiel etwas?

JA, wenn du: Spiele wie Gothic, Kingdoms of Amalur oder Hardcore-RPG-Mechaniken magst, historische Settings liebst und Geduld für eine tiefgründige Story mitbringst.

NEIN, wenn du: Nach Feierabend nur schnell ein paar Runden Action im Stil von Skyrim oder The Witcher 3 suchst und keine Lust hast, Zeit in das Erlernen von Spielmechaniken zu investieren.

Fazit & Wertung
KCD belohnt deine Zeit wie kaum ein anderes Spiel. Es ist sperrig, es ist manchmal unfair, aber es zieht dich komplett in seine Welt. Für mich eines der besten RPGs aller Zeiten.

Meine Wertung: [9/10] 🛡️
Reviewer's PC Specs:
Windows 11
13th Gen Intel(R) Core(TM) i7-13700KF - RAM: 32 GB
NVIDIA GeForce RTX 4080 - VRAM: 16 GB
Posted 1 July.
Was this review helpful? Yes No Funny Award
3 people found this review helpful
1.8 hrs on record
Kühlschrank-Apokalypse: Wenn ein Stück Sushi den Hochdruckreiniger schwingt 🍣🧼

Wer hätte gedacht, dass meine glorreichste Gaming-Erfahrung der Woche darin bestehen würde, als bewaffnetes kleines Stück Nigiri-Sushi eine völlig verrottete Küche zu desinfizieren? Moldwasher nimmt das Prinzip des Powerwash Simulators, verpackt es in schicke 2D-Pixelgrafik und schickt mich auf einen absolut absurden Putzkreuzzug. Das Ganze ist ein herrlich schräger Indie-Snack, der irgendwo zwischen tiefer Meditation und akutem Schimmel-Stress balanciert.

Das macht verdammt viel Spaß: Der "Brrrr"-Effekt fürs Gehirn
Das Kern-Gameplay entfaltet extrem schnell eine fast schon ungesunde Sogwirkung. Es ist einfach ungemein befriedigend, dem Dreck mit schwerem Gerät auf den Leib zurücken:

- Pures Dopamin: Wenn der Hochdruckreiniger die dicken Schimmelschichten wegfetzt und die glänzende Oberfläche darunter zum Vorschein kommt, schüttet mein Gehirn sofort Glückshormone aus. Untermalt von absolut chilligen Lo-Fi-Beats wird das Putzen hinterm Kühlschrank hier zur Wellness-Erfahrung.

- Waffenauswahl aus der Hölle: Wer bitteschön reinigt seine Küche mit einem Laubbläser, einer Spitzhacke oder einem verdammt noch mal echten Flammenwerfer? Ich jetzt! Die Upgrades für die Hauptwerkzeuge fühlen sich mächtig an und verwandeln das kleine Reisbällchen schnell in eine unaufhaltsame Reinigungs-Maschine.

Wo das Spiel ein bisschen schwächelt: Wenn der Dreck zurückbeißt :o
So witzig und entspannt das Ganze klingt – eine reine Wohlfühloase ist es dann doch nicht ganz, denn das Spiel hat ein paar kleine Ecken und Kanten:

Der Schimmel schlägt zurück:
Hier bricht das Spiel ein bisschen mit dem klassischen "Cozy"-Versprechen. Der Schimmel wächst nämlich dynamisch nach, wenn man nicht gründlich genug ist oder eine Stelle zu lange ignoriert. Das sorgt in manchen Momenten am Anfang eher für stressiges Dauerspritzen als für entspanntes Abschalten.

Fummelige Spezialwerkzeuge:
Während der Wasserwerfer super von der Hand geht, fühlen sich Werkzeuge wie die Spitzhacke (für hartnäckige Krusten) ziemlich sperrig und klobig an. Da verliert der ansonsten flüssige Putz-Flow manchmal etwas an Fahrt. Zudem bleibt hier und da mal ein winziges Dreckpartikel unglücklich in einer Wand hängen.

Fazit
Moldwasher ist ein wunderbar skurriler Simulator, der genau das liefert, was auf der Verpackung steht: extrem befriedigende 2D-Reinigungs-Action mit einer ordentlichen Portion Humor. Es ist kein fehlerfreies Meisterwerk und der nachwachsende Schimmel kann die Nerven kitzeln, aber für ein paar unkomplizierte, spaßige Stunden ist dieses Spiel ein absoluter Volltreffer. Von mir gibt es einen soliden, eher positiven Daumen nach oben für den saubersten Fisch der Gaming-Welt!
Reviewer's PC Specs:
Windows 11
AMD Ryzen 9 7945HX with Radeon Graphics - RAM: 31 GB
NVIDIA GeForce RTX 4070 Laptop GPU - VRAM: 8 GB
Posted 27 June. Last edited 27 June.
Was this review helpful? Yes No Funny Award
3 people found this review helpful
5.4 hrs on record (2.7 hrs at review time)
Perfekter Dopamin-Kick: Süchtig machender Mining-Spaß für zwischendurch! 🚜💎

Wer auf der Suche nach einem unkomplizierten Spiel ist, das sofort belohnt und einen grandiosen Gameplay-Loop bietet, sollte sich You Know The Drill unbedingt genauer ansehen. Eigentlich wollte ich nur kurz für ein paar Minuten reinschauen – und zack, hatte mich die Suchtspirale komplett im Griff. Das Spiel liefert genau den richtigen „Number-go-up“-Effekt, den ich von einem guten Idle- und Incremental-Spiel erwarte.

Das Gameplay: Pure Befriedigung beim Graben
Das Spielprinzip ist denkbar simpel, aber spielmechanisch absolut fantastisch umgesetzt. Ich steuere einen Bohrer, grabe mich immer tiefer in die Erde und ernte wertvolle Erze ab. Was sich simpel anhört, entfaltet durch das clevere Design eine enorme Sogwirkung:

Der optische Sog: Es ist unglaublich befriedigend zu sehen, wie die Steinblöcke unter dem Bohrer zerplatzen und sämtliche Ressourcen in einer flüssigen Bewegung direkt auf mich zufliegen. Visuell und akustisch triggert das sofort das Belohnungszentrum.

Vom harmlosen Bohrer zur absoluten Vernichtungsmaschine: Der Progress fühlt sich großartig an. Zu Beginn arbeitet man sich noch mühsam voran, aber durch die Upgrades verwandelt sich das Gerät im Handumdrehen in ein High-Tech-Monster. Wenn plötzlich Drohnen, Raketen und Laser vollautomatisch den Bildschirm freiräumen, macht das einfach nur Spaß.

Perfekt balancierter Grind: Der Solo-Entwickler hat hier genau die richtige Balance gefunden. Ich bin zügig vorangekommen, konnte ständig neue Modifikationen freischalten und hatte nie das Gefühl, stumpf auf der Stelle zu treten.

Ein wunderbarer Snack für zwischendurch
Mit seinem sehr fairen, niedrigen Preis ist das Spiel ein echter No-Brainer. Es ist kein aufgeblähtes Mammutprojekt, sondern ein perfekt portionierter Spiele-Snack. Genau diese Kompaktheit macht den Titel so sympathisch – er zieht sich nicht künstlich in die Länge, sondern liefert von Anfang bis Ende dichten, unkomplizierten Spielspaß.

Fazit
Für mich ist You Know The Drill die Definition eines gelungenen Gelegenheitsspiels. Es ist entspannend, hochgradig süchtig machend und verzichtet auf nervigen Ballast. Wer ein extrem befriedigendes Core-Gameplay für den schmalen Geldbeutel sucht, kann hier bedenkenlos zugreifen. Eine ganz klare Empfehlung für einen gemütlichen Gaming-Abend!
Reviewer's PC Specs:
Windows 11
AMD Ryzen 9 7945HX with Radeon Graphics - RAM: 31 GB
NVIDIA GeForce RTX 4070 Laptop GPU - VRAM: 8 GB
Posted 24 June. Last edited 25 June.
Was this review helpful? Yes No Funny Award
4 people found this review helpful
4.1 hrs on record
Early Access Review
​Suchtgefahr pur: Genialer Auto-Battler ohne Inventar-Frust! 🌲⚔️

​Wer auf der Suche nach einem frischen, unverbrauchten Taktik-Hit für zwischendurch ist, sollte Oaken Tower unbedingt auf dem Schirm haben. Das Spiel schnappt sich das süchtig machende Prinzip von Auto-Battlern und wirft den nervigen Grind über Bord. Ich habe mich für „nur einen kurzen Run“ hingesetzt und saß plötzlich stundenlang gefesselt vor dem Bildschirm!

​Der Core-Loop: Pure Synergien und exponentielles Wachstum
​Das Gameplay konzentriert sich voll und auf das Wesentliche: das Zusammenstellen von tödlichen Item-Kombinationen in deinem Turm. Folgende Punkte machen den Titel für mich zu einem echten Pflichtkauf:

​Vergleichbar mit Backpack Battles – nur besser: Wer das Prinzip mag, wird Oaken Tower lieben. Das Beste daran ist für mich, dass das oft fummelige Inventar-Management wegfällt. Ich konzentriere mich stattdessen komplett auf die Werte und Effekte der Gegenstände.

​Die Jagd nach der perfekten Kombo: Es macht unglaublich viel Spaß zu sehen, wie sich die Effekte von über 120 verschiedenen Items nicht einfach nur addieren, sondern multiplizieren. Wenn ein Build plötzlich zündet und der Schaden exponentiell in die Höhe schießt, ist das ein extrem belohnendes Gefühl.
​Asynchrones PvP im Roguelike-Stil: Ich trete gegen die Türme anderer Spieler an, ohne dass beide gleichzeitig online sein müssen. Das sorgt für ein herrlich entspanntes Spieltempo. Ich kann in Ruhe im gemütlichen Modus experimentieren oder mich im Ranglisten-Modus den härtesten Builds der Community stellen.

​Starker Einstieg im Early Access
​Obwohl sich das Spiel noch im Early Access befindet, läuft das Grundgerüst bereits absolut flüssig. Das Balancing hat hier und da noch kleine Ecken, die der sympathische Solo-Entwickler aber mit regelmäßigen Updates angeht. Sogar auf dem Steam Deck steuert sich das Ganze über das Trackpad schon fantastisch.

​Fazit
​Für mich ist Oaken Tower ein absoluter Volltreffer im Strategie-Genre. Die Mischung aus rogue-like Elementen, dem Nervenkitzel beim Ausrollen neuer Items und der fairen Lernkurve motiviert mich extrem für einen Run nach dem anderen. Wer taktischen Tiefgang ohne unnötigen Ballast sucht, bekommt hier eine ganz klare Kaufempfehlung!
Reviewer's PC Specs:
Windows 11
AMD Ryzen 9 7945HX with Radeon Graphics - RAM: 31 GB
NVIDIA GeForce RTX 4070 Laptop GPU - VRAM: 8 GB
Posted 22 June.
Was this review helpful? Yes No Funny Award
No one has rated this review as helpful yet
67.9 hrs on record
Magischer Cozy-Himmel: Ein echtes Koop-Highlight! ✨🧚‍♂️

​Wer auf der Suche nach dem perfekten Spiel für gemeinsame Gaming-Abende ist, wird hier absolut fündig. Meine Frau und ich haben uns direkt in die magische Welt von Azoria gestürzt – und Fae Farm hat uns von der ersten Minute an mit seinem packenden Gameplay-Loop verzaubert!

​Durchdachtes Gameplay und echte Quality-of-Life-Hits
​Was Fae Farm im Vergleich zu anderen Genre-Vertretern so verdammt gut macht, sind die cleveren Komfortfunktionen, die den typischen Farming-Grind komplett entschärfen:

​Der automatische Werkzeugwechsel: Kein lästiges Hin- und Herschalten in der Menüleiste mehr! Das Spiel erkennt von selbst, ob man vor einem Stein (Spitzhacke), einem Baum (Axt) oder einem Beet steht. Das macht das gemeinsame Arbeiten auf dem Hof extrem flüssig.

​Dynamische Erkundung und Feenflügel: Die Fortbewegung in Azoria macht einfach Spaß. Man kann schwimmen, ohne Ausdauerbalken tief fallen und schaltet im Verlauf magische Flügel frei. Das vertikale Erkunden der Welt fühlt sich dadurch fast eher nach einem Action-Plattformer an als nach einer klassischen Simulation.

​Der perfekte Mix aus Hof und Dungeon: Der Core-Loop teilt sich wunderbar auf. Während man am Hof tief in die Zucht von magischen Blumen und Feldfrüchten einsteigt, wartet in den Minen knackiges Dungeon-Crawling. Zusammen die Etagen der Minen zu säubern, Erze zu sammeln und die "Wirrwarr"-Gegner mit dem Zauberstab zu bekämpfen, ist zu zweit ein absolutes Highlight.

​Koop-Integration, die zusammenschweißt
​Der Multiplayer ist hier kein nachträglich drangeklatschter Modus, sondern fühlt sich organisch an. Man teilt sich die Finanzen (gemeinsame Kasse), kann die Handwerksstationen parallel nutzen und profitiert im Kampf in den Dungeons enorm davon, sich die Aufgaben aufzuteilen (einer heilt, einer teilt Schaden aus). Dass alles absolut flüssig, stabil und ohne Server-Zicken läuft, rundet das Paket perfekt ab.

​Fazit
​Für uns ist Fae Farm der absolute Volltreffer für Paare und Koop-Fans, die mehr als nur "Blümchen gießen" wollen. Das Zusammenspiel aus tiefgängigen RPG-Elementen, magischem Crafting und der unglaublich runden technischen Umsetzung rechtfertigt den Preis vollkommen. Wer eine magische, spielerisch anspruchsvolle Auszeit zu zweit sucht, greift hier bedenkenlos zu!
Reviewer's PC Specs:
Windows 11
AMD Ryzen 9 7945HX with Radeon Graphics - RAM: 31 GB
NVIDIA GeForce RTX 4070 Laptop GPU - VRAM: 8 GB
Posted 21 June.
Was this review helpful? Yes No Funny Award
No one has rated this review as helpful yet
1.1 hrs on record
Koop-Albtraum im Inselparadies: Wenn die Urlaubsstimmung im Bug-Meer versinkt 🌴❌

Auf den ersten Blick wirkt Spirit of the Island wie der perfekte Traum für Cozy-Game-Fans. Und das Bittere ist: Im Einzelspielermodus läuft es tatsächlich gut und scheint echt Spaß zu machen. Das Fundament für eine charmante Farm- und Urlaubs-Simulation wäre also da. Doch wer das Spiel – so wie ich – gezielt für den Koop-Modus mit dem Partner kauft, erlebt hier eine technische Vollkatastrophe und das alles innerhalb der ersten Spielstunde.

Das reinste Bug-Bingo im Multiplayer
Meine Frau und ich wollten einfach nur gemütlich zusammen die Insel unsicher machen. Stattdessen wurden wir schon in den ersten Minuten mit einer Flut an massiven, spielentscheidenden Bugs konfrontiert. Unser "Erlebnis" sah nach mehreren Neustarts in etwa so aus:

Versuch 1: Spiel gestartet – zack, der Partner ist komplett unsichtbar.

Versuch 2: Neu gestartet – zack, man schüttelt einen Baum und steckt unrettbar in diesem fest.

Versuch 3: Wieder neu gestartet – zack, die Hauptquest triggert nicht richtig und ist absolut unmachbar.

Versuch 4: Aller guten Dinge sind drei? Von wegen. Noch ein Neustart – zack, Werkzeuge und der gesamte Kisteninhalt verschwinden einfach. UFF!

Fazit
Nach diesem unrühmlichen Hattrick an Game-Breaking-Bugs hatten wir die Nase gestrichen voll. Wenn ein angepriesener Koop-Modus in so kurzer Zeit so dermaßen fehlerhaft ist, dass ein normales Zusammenspielen unmöglich wird, rettet auch ein solider Singleplayer nichts mehr. Wir haben das Spiel frustriert deinstalliert und suchen uns jetzt etwas anderes, das funktioniert. Für Koop-Paare eine ganz klare Reisewarnung!
Reviewer's PC Specs:
Windows 11
AMD Ryzen 9 7945HX with Radeon Graphics - RAM: 31 GB
NVIDIA GeForce RTX 4070 Laptop GPU - VRAM: 8 GB
Posted 20 June.
Was this review helpful? Yes No Funny Award
4 people found this review helpful
0.7 hrs on record
Early Access Review
John Wick zittert... vor Lachen? Wenn aus einem guten Witz ein zähes Spiel wird 🫘

Ich wollte es wirklich lieben. Eine mörderische Kaffeebohne im John-Wick-Modus, die breakdancend Gegner wegballert – das klingt nach dem besten Trash-Fest des Jahres. Und die ersten 15 Minuten sind auch genau das: absolut glorreicher, absurder Blödsinn. Doch leider verfliegt die Wirkung dieses Koffeinschocks schneller als kalter Filterkaffee.

Der anfangs lustige Trash:
Man muss dem Spiel lassen: Der Meme-Faktor ist anfangs auf Anschlag. Wenn Killer Bean mit Ragdoll-Physik durch die Gegend wirbelt, feiert man den Trash-Faktor einfach nur. Die Grafik hat diesen ganz eigenen "Charm" eines PS2-Spiels und die prozedural generierten Kampagnen versprechen auf dem Papier unendlichen Wiederspielwert.

Das schnelle Erwachen (Oder: Ja neeeh, muss nicht):
Nachdem man aber zum fünften Mal exakt dieselbe stumpfe "Lauf dorthin, hacke das Ding, töte die Bohne"-Mission auf einer ziemlich leeren Open-World-Insel gemacht hat, setzt die Realität ein. Das Gameplay fühlt sich extrem clunky und unbelohnend an. Die Gegner-KI hat das taktische Verständnis einer gerösteten Kaffeebohne – die Bots rennen entweder stumpf im Pulk auf einen zu oder schießen zielsicher durch massive Wände.

Dazu gesellt sich der aktuelle Zustand: In den Zwischensequenzen herrscht oft komplette, peinliche Stille, die Soundabmischung ist reines Chaos und die Steuerung fühlt sich an, als würde man eine Seifenkiste steuern. Irgendwann sitzt man einfach nur noch da und denkt sich: „Ja neeeeh... das muss ich mir jetzt nicht noch fünf Stunden geben.“

Fazit:
Als YouTube-Video oder für 10 Minuten stumpfes Ablachen im Stream ist Killer Bean fantastisch. Als tatsächliches Spiel, das man aktiv spielen soll, verliert der Witz verdammt schnell seinen Reiz. Aktuell ist das Ganze leider noch eine ziemlich unausgegorene, zähe Angelegenheit. Witzige Idee, aber danke, ich bin bedient.
Reviewer's PC Specs:
Windows 11
AMD Ryzen 9 7945HX with Radeon Graphics - RAM: 31 GB
NVIDIA GeForce RTX 4070 Laptop GPU - VRAM: 8 GB
Posted 10 June.
Was this review helpful? Yes No Funny Award
3 people found this review helpful
2.8 hrs on record
Early Access Review
Wenn der Bildschirm brennt: Ein Suchtfaktor für Build-Bastler! 🔥

Cursemark hat mich als Action-Roguelite direkt gepackt. Man schlüpft in die Rüstung eines verfluchten Magier-Ritters, und was das Spiel hier an spielerischer Freiheit auffährt, ist für Genre-Fans ein absoluter Traum.

Das Gameplay & die Build-Abwechslung:
Die Build-Abwechslung ist einfach mega! Das Herzstück des Spiels ist das Runen-System, mit dem man seine Fähigkeiten modifiziert. Wenn man beispielsweise seinen simplen Feuerball mit verschiedenen Runen so hochzüchtet, dass er die halbe Map einfriert oder in Giftwolken explodieren lässt, macht das unheimlich Bock. Es spielt sich butterweich und extrem flüssig. Gepaart mit der tollen Pixel-Art, einer dichten Dark-Fantasy-Atmosphäre und haufenweise Dingen, die man nach und nach freischalten kann, entsteht sofort dieser fesselnde "Nur noch ein Run"-Suchtloop.

Die Kehrseite der Medaille:
Wo viel Licht ist, gibt es natürlich auch Schatten. Durch die unzähligen Effekte, Zauber und Gegnerhorden kann es auf dem Bildschirm schnell mal extrem unübersichtlich werden – da verliert man im dicksten Getümmel schon mal kurz die Orientierung. Was Jäger und Sammler außerdem wissen sollten: Aktuell gibt es leider noch keine Steam Achievements. Diese sollen aber während des Early Access nachgeliefert werden :)

Fazit:
Wer Bock auf knackiges Hack & Slay, düstere Welten und tiefgängiges Build-Crafting hat, wird mit Cursemark verdammt glücklich. Die Experimentierfreude mit den Runen belohnt das Spiel ab der ersten Minute. Von mir gibt es eine ganz klare, dicke Empfehlung!
Reviewer's PC Specs:
Windows 11
AMD Ryzen 9 7945HX with Radeon Graphics - RAM: 31 GB
NVIDIA GeForce RTX 4070 Laptop GPU - VRAM: 8 GB
Posted 10 June. Last edited 10 June.
Was this review helpful? Yes No Funny Award
Showing 1-10 of 15 entries
<12>