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57.1 hrs on record (54.3 hrs at review time)
Ein sehr guter Beitrag zum Genre der langsamen RTS.
Definitiv nicht für jeden, aber Freunde von Spielen wie Stellaris oder R.U.S.E. werden auf ihre Kosten kommen.
Taktisch sind die Kämpfe nicht besonders tief, aber das ist auch nicht der Fokus. Mehr geht es darum strategisch am richtigen Ort zu sein und die richtigen Siedlungen zu halten und auszubauen oder dem anderen zu verwehren. Es fühlt sich mehr wie ein Brettspiel in Echtzeit, als wie Age of Empires an.
Die Fraktionen sind unterschiedlich genug, das Setting ist gelungen und im Kampagnenmodus wird sinnlos starke Bonusfähigkeiten über Balance gestellt, was der einzig richtige Weg ist.
Posted 9 December, 2024.
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6.2 hrs on record
Ich hatte zwar etwas Spaß mit dem Spiel, aber das ist dem Umstand geschuldet, dass ich diese Art von Spiel mag.
Ich denke jedoch, dass keines der Ansätze mit dem Neoverse versucht das Genre zu verbessern gut sind, oder schlecht umgesetzt wurden.

Die Karten und Synergien sind ganz nett.

Aber es ist unfassbar unübersichtlich.
Ich habe manchmal nicht gewusst, warum eine Karte einen Effekt ausgelöst hat. Das hat zum einen damit zu tun, dass die Symbole für die eigenen Buffs alle einfarbig grün sind und die Symbole nicht selbsterklärend sind. Und zum anderen, dass man 15 Skills hat, die alle einfarbig an der Seite angezeigt werden deren Symbol nicht selbsterklärend sind.

Das wird schlimmer, weil das Spiel dich belohnt Gegner ohne Overkill zu töten und Angriffe exakt zu blocken. Das geht im early game, wird aber schnell unfassbar anstrengend. Das große Problem dabei ist, dass regelmäßig irgendein Skill den du vergessen hast, dir 2 Schaden oder Block gibt und alles versaut.

Eine andere Sache, die sie gemacht haben ist, dass man immer eine neue Karte zieht nachdem man eine gespielt hat. Das klingt vielleicht nicht so schlecht, aber das heißt, dass man nicht seinen Zug planen kann nachdem man seine Starthand gezogen hat, sondern auch alle Karten die man im Verlauf des Zugs noch ziehen könnte, im Hinterkopf halt muss. Und während andere Spiele extra Karten zum Ziehen haben, die man dann halt als erstes spielt, kann man das hier nicht.

Die beiden letzten Punkte sorgen dafür, dass man jeden Zug extrem viel Zeit investieren müsste, um optimal zu spielen. Das Spiel ist leicht genug, dass man das nicht muss, aber es nervt ungemein.
Jeder Zug fühlt sich an, als verpasse man seine Autobahnabfahrt, weil das Navi einfarbig grün ist und man nicht auf der Karte zoomen kann.
Posted 3 August, 2022. Last edited 3 August, 2022.
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93.6 hrs on record (55.6 hrs at review time)
Griftlands versucht ein Deckbau-Rougelike-Hybrid im Stil von Slay the Spire etwas massentauglicher zu machen und macht dabei vieles richtig.

In Sachen Sounddesign, Animation und Grafik macht Klei klar, dass es kein kleines Indiestudio ist. Die Präsentation lässt nichts zu wünschen übrig.

Der Hauptunterschied ist aber, dass jeder der drei spielbaren Charakter eine komplett eigene Geschichte hat. Bei den Dialogen gibt Klei wieder fleißig an, dass sie entweder die talentiertesten Programmierer der ganzen Branche haben, oder das Geld haben, jemanden anzustellen, der tatsächlich gut schreiben kann.

Die Kampagne hat häufig zwei Seiten, denen man sich anschließen kann, wodurch man jede Kampagne zwei mal durchspielen kann ohne viel doppelt lesen zu müssen. Danach habe ich angefangen fast alle Dialoge zu überspringen, aber bei guten 3 Stunden pro run heißt das trotzdem, dass über 18 Stunden meiner Spielzeit ich die Dialogfenster gerne gelesen habe.

Was daran schlecht ist, im Vergleich zur Karte von Slay the Spire, ist, dass man kaum Informationen hat, welchen Pfad man nehmen will, wenn man die Kampagne nicht schon kennt. Wohin man als nächstes geht, ist bei Slay the Spire auf einer rein strategischen Ebene besser gelöst, erlaubt aber natürlich keine zusammenhängende Erzählung.

Dass man zwei Decks zu managen hat, finde ich weder gut noch schlecht. Es ist nicht anstrengend, aber auch nicht wirklich strategisch tiefer. Es erlaubt der Erzählung allerdings, nicht alle Konflikte mit Mord ausgehen lassen zu müssen.

Der Deckbau und die Kämpfe sind gelungen und lassen sich mit Slay the Spire in jeder Hinsicht vergleichen. Wer irgendeine Form von Deckbauspiel mag, der wird sich hier wohl fühlen.

Das einzige, das ich absolut nicht leiden kann, ist, dass es eine Metawährung gibt, die über Runs bestehen bleibt und mit der stumpf Boni freigeschaltet werden, die das Spiel einfacher machen.
Das Spiel ist offensichtlich darauf ausgelegt, dass man diese Upgrades nicht braucht und der höchste Schwierigkeitsgrad deaktiviert sie alle. Das heißt, wenn man diese Upgrades fröhlich eingesetzt hat, kriegt man jetzt alles weg genommen, das man bisher gesammelt und sich aufgebaut hat und einen absolut brutalen Anstieg im Schwierigkeitsgrad.
Wer Griftlands wie ein klassisches Rougelike spielen will, darf zu keinem Zeitpunkt auch nur eines dieser Upgrades kaufen, denn die kann man zwar mit einem Runmodifier deaktivieren, wenn man allerdings mit irgendeinem Modifier spielt, kann man keine höheren Schwierigkeitsgrade freischalten.
Ich empfehle allen, die das Spiel für die Herausforderung spielen wollen, kein einziges dieser Upgrades zu kaufen. Und jeden, der gerne Rougelites spielt, will ich darauf vorbereiten, dass am Ende das Spiel dir sagt, dass du es auch die falsche Weise gespielt hast.

Es ändert nicht daran, dass ich das Spiel mag, aber es ist so eine verwirrte Designentscheidung und sticht umso mehr hervor, weil alles andere so durchdacht ist.
Posted 6 July, 2022. Last edited 6 July, 2022.
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63.6 hrs on record (50.1 hrs at review time)
Extrem elegant und klug designtes Spiel.
Wenn jemandem das Spiel zu kurz ist, gibt es auch einen Leveleditor.
Posted 8 June, 2022.
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21.4 hrs on record (20.5 hrs at review time)
Etwas altbackenere Kämpfe als XCOM, aber trotzdem spaßig und dafür mit Gegnern, die an logischen Stellen auftauchen.

Dazu eine grundsolide Story mit etwas altbackener Präsentation. Wenn man keine Textfelder lesen will, verpasst man einiges.
Posted 2 June, 2022.
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444.5 hrs on record (243.6 hrs at review time)
Großartiges Spiel, das den Spagat schafft, es einem zu erlauben frei nach Schnauze zu bauen, aber einen auch belohnt, wenn man einen funktionieren Wärmetauscher bauen kann.
Es gibt immer ein lockeres Ventil in der Basis, das man verbessern sollte und das ist nie nervig, weil man es selber irgendwann zuvor dort angebracht hat.
Posted 12 April, 2022. Last edited 12 April, 2022.
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5 people found this review helpful
7.2 hrs on record
It is an interesting concept.

The problem with this game is that it has a too high skill floor.
You really do need to know the skills of over 20 classes by heart before starting the game because you can't choose what class you'll play as and if you are unlucky you are expected to impersonate another class at the same time.

If you really like that style of game maybe you are fine enduring that but there will always be new players and they will get important roles assigned which will always prohibit a tense round from happening.

In the 4 games and I played I was the leader of the agents twice and the leader of the hackers once and it was not a fun time for anyone. My team lost horribly because I didn't knew what to do and no one could help me because telling everyone that I was the leader of the rival team would have gotten me killed.

The community seems to be decent but the game doesn't really let them do their thing. The game doesn't allow hand-holding but it isn't fun unless everyone has some idea of what they are doing.

It seems to me like the game is maybe fun once in a blue moon. I know I didn't had fun and I can't imagine that others had fun during my games when they lost the game because their team-leader got killed because he didn't read the chat because he tried to find out to what class a abbreviation refers and what its traits are.
Posted 12 April, 2022. Last edited 12 April, 2022.
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26.4 hrs on record (10.6 hrs at review time)
Die Devs haben sich gefragt, was verhindern könnte, dass Punkte mit Linien verbinden langweilig wird und das dann einfach gemacht.

Sehr elegante Umsetzung eines eigentlich simplen Puzzels mit vielen Nuancen, die den Wiederspielbarkeit des Ganzen erhöhen, aber nicht alle im selben Run relevant sind, was verhindert, dass es unübersichtlich wird.
Posted 5 January, 2022.
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41.0 hrs on record (24.1 hrs at review time)
Ein RTS-Spiel das im Vergleich zu AoE2 in jeder Hinsicht in die richtige Richtung geht.
Die Fraktionen sind deutlich unterschiedlicher und in einem auf Kampf fokussiertem RTS wurden noch nie schönere Basen gebaut. Die Balance ist jetzt schon ok und man kann erwarten, dass noch länger daran gefeilt wird.
Obwohl ich erst eine der vier Kampagnen zu Ende gespielt habe, kann ich sagen, dass der Stil mir sehr gefällt.
Die historischen Szenarien erlauben keine mit allem möglichen Schnickschnack strotzende Kampagne wie ein Starcraft 2, aber dafür ist die Atmosphäre sehr viel greifbarer und es wurde zweifelsohne viel Aufwand betrieben die Missionen unterschiedlich zu gestallten.

Die zwei Wermutstropfen sind zum einen die Bugs, die nicht komplett überhand nehmen, aber teilweise Einheiten deutlich verändern und hoffentlich bald behoben sind.
Und zum anderen das Pathing und die Kontrolle über Einheiten. Wenn man leichte Kavallerie und schwere Infanterie zusammen bewegt, versuchen sie immer automatisch eine Formationen zu bilden, die man nicht beeinflussen kann. In diesem Falle geht Kavallerie immer voran, was komplett dumm ist, weil Kavallerie generell zum flankieren und gegen Bogenschützen benutzt werden will und nicht an vorderster Front. Dafür ist die Infanterie da, die aber in zweiter Reihe nicht an die Front kommt und so wartet bis meine armen Pferde alle tot sind, nur um dann von den Armbrustschützen massakriert zu werden.
Das lässt sich alles in der Theorie mikroen, wirkt aber unnötig anstengend.

Das ändert aber in der Summe nichts daran, dass AoE4 in fast allen Bereichen ein absolut zeitgemäßes Strategiespiel ist, das sich auch traut das Genre in einigen Teilen voran zu bringen.
Posted 23 December, 2021.
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45.6 hrs on record (35.5 hrs at review time)
Das Spiel hat eine steile Lernkurve und du wirst oft sterben. Dabei ist das Spiel, aber nie unfair. Jeden Schlag, den du kassiert, hättest du ausweichen können, wenn du schnell genug nachgedacht hättest.

Ansonsten ist das Spiel exakt womit geworben wird. Es ist ein aufs essentielle heruntergebrochenes Rogue mit einem unverbrauchten Twist in einem zeitlosen Stil. Wer Roguelikes mag und etwas Taktgefühl mitbringt, kann hiermit nichts falsch machen.
Posted 17 November, 2021.
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