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Markus Leo Nussbaum
Vienna, Wien, Austria
Unfähig für alles, aber warmherzig und für jeden Dreck zu haben! :D

:Crane_con::Forklift_con::Excavator:
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Hier ein paar Grundlagen zu Inhalten im Bauwesen :)

BRANDSCHUTZ:
Bauteile müssen im Brandfall während einer geforderten Zeitdauer ihre Funktion aufrecht erhalten. Die Leistungsfähigkeit eines Bauteils ist vom Zusammenspiel der Tragkonstruktion, der Beplankungen und der Dämmstoffe abhängig. Für den Brandschutz ist die Feuerwiderstandsdauer einer Konstruktion von besonderer Bedeutung. Anforderungen an den Brandschutz werden über die Feuerwiderstandsklasse definiert. Darüber hinaus können zusätzliche Anforderungen an die Brandstoffklasse bestehen. Holz besitzt die Eigenschaft, beim Brand eine Schutzschicht aufzubauen, die sogenannte Kohleschicht. Sie verhindert bzw. verzögert den Abbrand und wirkt der Brandweiterleitung entgegen
. .
Brennbarkeit von Baustoffen: Das Brandverhalten von Baustoffen wird, inklusive der Qualm- und Tropfenbildung, entsprechend der neuen EN 13501-1 klassifiziert. Die neue Regelung umfasst unter anderem sieben Klassen für das Brandverhalten von Wand- und Deckenbekleidungen (A1, A2, B, C, D, E und F).
. .
- F30 brand(feuer)hemmend, 30 Minuten Brandwiderstand
- F60 hochbrand(feuer)hemmend, 60 Minuten Brandwiderstand
- F90 brand(feuer)beständig, 90 Minuten Brandwiderstand
- F180 hochbrand(feuer)beständig, 180 Minuten Brandwiderstand


Die neue Klassifikationsnorm EN 13501 Teil 2 unterscheidet nach folgenden Leistungseigenschaften:
- R Tragfähigkeit
- E Raumabschluss
- I Wärmedämmung sowie W (Strahlung), M (Widerstand), C
Die Brandwiderstandszeiten sind wie folgt gestaffelt: 15, 20, 30, 45, 60, 90, 120, 180, 240, 360 Minuten
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SCHALLSCHUTZ:
Aufgabe des Schallschutzes ist es, Menschen in Aufenthaltsräumen angemessen vor Lärm zu schützen. Im Holzbau setzen sich die Bauteile immer aus mehreren Schichten zusammen. Dadurch wird dem Schall auf seinem Weg durch das Bauteil ein mehrfacher Widerstand entgegengesetzt. Während die Schalldämmung einschaliger Bauteile nur auf ihrer Masse und Biegesteifigkeit beruht, können im Holzbau durch mehrschalige Konstruktionen mit entkoppelten Schalen und Hohlraumdämmstoffen gleiche Schalldämmwerte bei wesentlich geringeren Massen erreicht werden.
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Luftschallschutz:
Die Konstruktion wird bei Schallübertragung zum Schwingen angeregt. An der Schallübertragung sind alle Baustoffschichten beteiligt. Für die Übertragung von Schwingungen innerhalb von Holzbauteilen sind die Flächenmasse der Beplankung und die Art der Befestigung von Bedeutung. Der Dämmstoff im Hohlraum beeinflusst hierbei die Kopplung der einzelnen Schichten und die Schallausbreitung innerhalb des Hohlraums. Das bewertete Schalldämm-Maß Rw' [dB] kennzeichnet die Luftschalldämmung eines Bauteiles zwischen zwei Räumen. Die Schalldämmung von mehrschichtigen Bauteilen ist abhängig von den Schwingungseigenschaften jeder einzelnen Schicht sowie vom Zusammenwirken aller Schichten. Die Eigenschaften der einzelnen Schichten sind abhängig von ihrer Flächenmasse (Massenträgheit) und der Biegesteifigkeit. Biegeweiche Schichten mit hoher Flächenmasse, z. B. Gipswerkstoffplatten
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Körperschall/Trittschall:
Körperschall wird in einem Bauteil durch mechanische Anregung induziert.
Beim Trittschall handelt es sich um einen Körperschall, der z. B. durch Gehen, das Hüpfen von Kindern oder Klopfen entsteht. Das Störgeräusch wird mechanisch direkt in die Decke eingeleitet und in die benachbarten Räume abgestrahlt. Die Dämmung einer Decke wird durch den bewerteten StandardTrittschallpegel Ln,T,w' [dB] gekennzeichnet. Die Bausituation wird hier durch einen Strich indiziert, was erkennen lässt, dass es sich bei Ln um einen Norm-Trittschallpegel handelt. Bei einer Trittschallmessung wird die Decke durch ein NormHammerwerk angeregt und der im benachbarten Raum erzeugte Schallpegel gemessen. Unter Berücksichtigung der Nachhallzeit kann der bewertete Standard-Trittschallpegel ermittelt werden. Je niedriger der Pegel, desto besser ist die Decke in akustischer Hinsicht zu beurteilen.
ÖNORM B 8110-2:2020-01
ÖNORM
B 8110-2
Ausgabe: 2020-01-01


Wärmeschutz im Hochbau
Teil 2: Wasserdampfdiffusion, -konvektion und Kondensationsschutz

Thermal insulation in building construction — Part 2: Water vapour diffusion, water
vapour convection and protection against condensation

Protection thermique dans la construction immobilière — Partie 2: Diffusion de vapeur
d'eau, la convection et la protection de la condensation

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wasserdampfdiffusionsäquivalente Luftschichtdicke (sd-Wert):

Dicke einer Luftschicht, die denselben Wasserdampf-Diffusionsdurchlass-widerstand aufweist wie die
Schicht eines Stoffes mit der Dicke d und der Wasserdampf-Diffusionswiderstandszahl µ (sd = µ · d)
Anmerkung 1 zum Begriff: Anmerkung zum Begriff: Schichten können nach ihrem sd-Wert wie folgt eingeteilt werden (siehe DIN 4108-3:2018):
— sd ≤ 0,5 m (diffusionsoffen),
— 0,5 m < sd ≤ 10 m (diffusionsbremsend),
— 10 m < sd ≤ 100 m (diffusionshemmend),
— 100 m < sd < 1500 m (diffusionssperrend),
— sd ≥ 1500 m (diffusionsdicht)

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Standards/Normen

Standards sind von Fachleuten erarbeitete Empfehlungen. Sie dienen dem Wohl und der Sicherheit aller und machen das Leben einfacher. Standards, wie z. B. ÖNORMEN, stehen für Qualität und damit für Vertrauen in Produkte und Leistungen. Sie werden in Dialog und Konsens aller Betroffenen und Interessierten entwickelt, legen Anforderungen an Produkte, Dienstleistungen, Systeme und Qualifikationen fest und definieren Kriterien für deren Überprüfung.


zitiert aus ÖNORM B 8110-2:2020-01