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Showing 1-8 of 8 entries
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44.2 hrs on record
Spannend, streckenweise herausfordernd, die Geschichte und das Storytelling wurde auf weiten Strecken sehr gut in Szene gesetzt.

Das Spiel hat moralisierende Techniken welche im Hintergrund arbeiten. Sehr viele Entscheidungen innerhalb der Handlung haben Auswirkungen, die Einfluss auf das finale Ende haben - es führt je nach Verhalten im Spiel zu einem "guten" und "bösen" Ende. Das ist für die Spieler aber nicht erkennbar gemacht - was allerdings auch so Okäy ist.

Ich habe beide Endszenarios im Abstand mehrerer Jahre gespielt.

Die Dialoge - die Protagonisten quatschen einem unheimlich viel die Ohren voll und unterstützen dabei eine Situation, die Spieler von der eigentlichen Aktivität abzuhalten und das Spiel teilweise extrem in die Länge zu ziehen. Du kannst allerdings auch einfach weg gehen und die NPC sabbeln lassen. Achte auf deine Umwelt, es wird dir einfach gemacht gerne an Tagebüchern, Audiologs und Postkarten vorbei zu rennen. Du musst explizit nach solchen Sachen Ausschau halten weil sie nicht immer gut zu erkennen sind.

Achtung, der Oberst ist komplett inkompetent - aber relevant für die Story.

Zum Schluss hin ist das Spiel fast schon etwas nervig dramatisierend, theatralisch und dadurch anstrengend - es lässt einem kaum Raum zum atmen und es wird massiv auf das Gaspedal gedrückt. Hat mir schon arg an der Laune gezerrt - das war mir dann doch einen Ticken too much des Guten. Wer auf dramatische Überemotionalisierung steht; Hier sind 'se richtig ^^
Posted 11 January. Last edited 11 January.
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22.6 hrs on record
Spannend, streckenweise herausfordernd, die Geschichte und das Storytelling wurde auf weiten Strecken sehr gut in Szene gesetzt.

Das Spiel hat moralisierende Techniken welche im Hintergrund arbeiten. Sehr viele Entscheidungen innerhalb der Handlung haben Auswirkungen, die Einfluss auf das finale Ende haben - es führt je nach Verhalten im Spiel zu einem "guten" und "bösen" Ende. Das ist für die Spieler aber nicht erkennbar gemacht - was allerdings auch so Okäy ist.

Ich habe beide Endszenarios im Abstand mehrerer Jahre gespielt.

Die Dialoge - die Protagonisten quatschen einem unheimlich viel die Ohren voll und unterstützen dabei eine Situation, die Spieler von der eigentlichen Aktivität abzuhalten und das Spiel teilweise extrem in die Länge zu ziehen. Du kannst allerdings auch einfach weg gehen und die NPC sabbeln lassen. Achte auf deine Umwelt, es wird dir einfach gemacht gerne an Tagebüchern, Audiologs und Postkarten vorbei zu rennen. Du musst explizit nach solchen Sachen Ausschau halten weil sie nicht immer gut zu erkennen sind.

Achtung, der Oberst ist komplett inkompetent - aber relevant für die Story.

Zum Schluss hin ist das Spiel fast schon etwas nervig dramatisierend, theatralisch und dadurch anstrengend - es lässt einem kaum Raum zum atmen und es wird massiv auf das Gaspedal gedrückt. Hat mir schon arg an der Laune gezerrt - das war mir dann doch einen Ticken too much des Guten. Wer auf dramatische Überemotionalisierung steht; Hier sind 'se richtig ^^
Posted 10 January. Last edited 11 January.
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7.0 hrs on record
Early Access Review
Was ist das denn für eine Indie-Perle in dem Meer voller beliebiger lustloser Story-Games der letzten Jahre?

Ein echter Hammer! Ich habe nicht erwartet mit einer solchen Atmosphäre konfrontiert zu werden. Eine sehr gut erzählte Geschichte auf dem Mars im SCP-Universum.

Dich erwarten packende Abschnitte und Sequenzen die verschiedene Strategien erfordern. Du wirst mit Herzklopfen, Stress, Weglaufen und Kämpfen konfrontiert werden - und mit deinem Tod :) Sterben kann man auch mal schnell wenn man die falsche Strategie gewählt hat.

Das Spiel hat zwar einen linearen Verlauf, aber wie du die Abschnitte meisterst liegt bei dir. Es existieren Plattform-Abschnitte die nicht zu krass und für die meisten Menschen zu schaffen sind, aber erst einmal ein Stirnrunzeln auslösen können. Dann und wann muss auch eine Tür gehackt werden. Das Hacken wurde meiner Meinung nach aber gut gelöst und um es zu schaffen musst du kein Clark Kent sein. Die Herausforderungen sind nach meinem Empfinden gut balanciert worden.

Eines solltest du wissen: Es wird automatisch an Checkpoints gespeichert und an bestimmten Stellen bietet sich eine Gelegenheit manuell zu speichern - die Entfernungen bzw. Abstände zu den Checkpoints und Speicherpunkte sind aber in Ordnung - also nicht unnötig schwer gemacht diese zu erreichen. Aber - Quick-Save existiert nicht. Es liegt an dir da durch zu kommen. Aber das bekommst du schon hin, trust me!

Für Freunde und Freundinnen der Loot-Wut wird auch ausreichend gesorgt. Die Mechanik zur Modifizierung der Waffe macht es notwendig nach Schrott und Zeug zu suchen. Storage ist ausreichend vorhanden. Aich hier gibt es nichts zu meckern.

Im momentanen Zustand fehlen zwar noch ein paar Features wie die Favoriten für Waffen und Werkzeuge, interessanterweise hat mich das gar nicht so sehr gestört weil mich das Spiel bis hierhin (Kapitel 1) insgesamt gut abgeholt hat. Aktuell ist zwar erst Kapitel 1 umgesetzt worden und eine Ausschau auf Kapitel 2 ist zwar auch enthalten, ich habe aber davon abgesehen dort hinein zu schauen- Ich freue mich einfach auf Kapitel 2 ohne zu mich zu spoilern - aber nett von HST dass wir einen Blick in Kapitel 2 werfen können.

Wer das Game bereits jetzt hat bekommt, laut Entwickler, alle kommenden Kapitel - ohne extra dafür zu zahlen. Also kaufen, besser früher als später - ich gehe davon aus, dass das Spiel mit den kommenden Kapiteln teurer wird.

Fazit: Wer auf Story-Game mit SF-Kontext steht, etwas Half Life-Feeling mag, gerne auf dem Mars herum läuft und mit einem Hauch Entsetzen in Ego-Perspektive umgehen kann ist hier definitiv richtig. Es bietet einen sehr guten Einstieg in das SCP-Universum und die Site 113. Die Grafik ist gut umgesetzt und sieht lecker aus. Das Sound-Design ist stabil und sorgt für die passende Stimmung! Eine unerwartete Perle. Von mir gibt es nur eines: Absolute Empfehlung. KAUFEN - SOFORT

HST - Danke für dieses wundervolle Spiel! Mehr Kapitel bitte, ich will mehr, viel mehr!
Posted 21 May, 2025.
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4.2 hrs on record
Das ist kein Spiel!

Für mich war es eine totale Lebenszeit-Verschwendung. Fort Solis hätte einfach als Film realisiert werden können. Überflüssige Rätsel, keine wirklichen Entscheidungsmöglichkeiten und das Ziel ist in jedem Fall vorbestimmt - nicht einmal die Illusion der freien Entscheidungen wie in Story-Games,. In Ego-Perspektive hätte das vielleicht abgefedert werden und etwas Immersion erzeugt werden können, aber in der Puppenspiel-Perspektive (Third Person) war es eine komplette Fremdbestimmung. Wiederspielwert - Ha Ha Ha! Nej Nej Nej!
Posted 23 April, 2025. Last edited 26 April, 2025.
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10.4 hrs on record
tldr; Ein reines Wimmelbild- und Rätsel-Spiel dass sich mit einer guten SF-Geschichte aus der nahen Zukunft tarnt.

Das Spiel erzählt im Grunde eine wirklich schöne Geschichte welche starke Bezüge zu 2001: Odyssee im Weltraum durchschimmern lässt - aus der Perspektive einer künstlichen Intelligenz, einer Station-KI. Sie ist grundsätzlich spannend in Szene gesetzt und grafisch gut umgesetzt. Sie wirft existenzielle Fragen auf und baut einen Bezug zu Quantenphysik und Parallelexistenzen auf.

Allerdings sind ein ein paar wirklich gravierend negative Aspekte zu bemerken. Diese haben mich am Ende mit einem bitteren Geschmack und teilweise hochgradig entnervt zurück gelassen.

Die Mechaniken und ihre Erläuterungen
Einige Spielmechaniken und diverse Kontrollen werden nicht im Vorfeld erklärt und am Anfang ist das Gefühl von Scheitern extrem groß - im Laufe des Spiels wird an bestimmten Abschnitten ein unheimlicher zeitlicher Druck aufgebaut (der im Grunde nicht wirklich notwendig ist und auch nichts am Ergebnis ändert) und es ist nicht möglich Abschnitte noch einmal zu spielen. Es ist keine manuelle Speicherung möglich und die automatischen Speicherpunkte liegen teilweise etwas ungünstig.

Die Geschichte und die Rätsel
Die Geschichte bewegt sich im Laufe der Zeit in einer Spirale von Rätseln und Fragen, deren Antworten weitere Rätsel und Fragen aufwerfen deren Beantwortung nicht optional sind - diese müssen in einer bestimmten, konkreten (und nur in dieser) Reihenfolge mit den richtigen Entscheidungen beantwortet werden. Einige Entscheidungen können zu einer Sackgasse führen die das Gefühl von Frustration fast übermächtig werden lassen. Das hängt damit zusammen das wesentliche für den Verlauf notwendige Entscheidungen in einer konkreten Reihenfolge erwartet werden ansonsten schickt das Spiel euch mit einem riesigen Fragezeichen und einem stetig wachsenden Frustlevel in Sackgassen oder schlimmer, im Kreis herum ohne zu erklären warum das so ist,

Die Rollte als KI
Schaltdiagramme die nicht erklärt werden obwohl man als Station-KI auf die Logik dahinter Zugriff haben sollte machen es auch nicht einfacher. Insgesamt ist die Rolle als KI nicht wirklich als KI realisiert, sondern die menschlichen Limitationen werden aufrecht erhalten. Die Existenz als künstliche Intelligenz, deren Augen und Ohren die Station-Systeme und -Sensoren sind, ist nicht konsequent umgesetzt. Ihr müsst permanent auf Daten zurückschalten, die ihr manuell gesammelt habt. Und dann wieder auf die eigentliche Aufgabe. Ihr müsst zwischen den Daten und den Aufgaben permanent hin und her wechseln - als KI sollten diese Daten und Aufgaben aber gleichzeitig darstellbar sein. Es wurde so nicht realisiert - aus Gründen die nur den Entwicklern bekannt sind - unnötige Spannungsbögen wahrscheinlich. Man merkt sehr schnell, dass man doch nur ein Mensch ist, und keine KI, und diese Erkenntnis hilft nicht wirklich sondern fördert den Frust.

Tipp 1: Lasst euch nicht zeitlich unter Druck setzen, besonders nicht am Anfang, wenn ein Modul von der Station abgekoppelt werden soll.

Spoiler
Wenn am Anfang der Geschichte Modul 12 abgekoppelt werden muss und Emma Fisher euch mit einer speziellen, sehr schnell einzugebenden Zahlenkombination unter Druck setzt, könnt ihr einfach die Anfragen ablehnen und die Hände in den Schoss legen und der Geschichte ihren Lauf lassen - die Tastenkombination für die Andock-Klammern wurden ebenfalls nicht im Vorfeld erklärt sondern vorausgesetzt und die Wahrscheinlichkeit dass ihr dort scheitern werdet ist groß - also lehnt euch zurück und genießt die Aufregung von Frau Fisher - es ändert nichts - das Modul reißt dann halt ab und die Geschichte geht trotzdem weiter.

Wer es trotzdem versuchen möchte weil Achievement-Junkie - hier die Zahlen-Sequenz: 1442413324

Andock-Klammern werden mit Tastenkombinationen gelöst: (wird nicht erklärt und kann man bei Abtrennung von Modul 12 nicht wiederholen)

Auf 10 Uhr W und A gleichzeitig drücken
Auf 14 Uhr W und D gleichzeitig drücken
Auf 08 Uhr S und A gleichzeitig drücken
Auf 16 Uhr S und D gleichzeitig drücken


Tipp 2: Arbeitet Listen konkret von oben ab nicht, wie ich es gerne mache, von unten, Dann werden wichtige Abschnitte auch getriggert und Bereiche frei geschaltet die für das Vorwärts kommen wichtig sind. Wenn man die Liste im Crew Tracker von unten aufrollt schickt euch das Spiel in eine Sackgasse und ihr bekommt keinen Zugriff auf bestimmte Bereiche der Station und den Fortgang der Geschichte.

Tipp 3: Such dir ruhig eine Cheat-Anleitung aus dem Netz wenn du die Geschichte einfach nur genießen möchtest und wie ich sehr schwere unerklärte Rätsel-Mechaniken ablehnst.

Tipp 4: Das Ende hat einen leichten Cliffhanger und hat mich mit weiteren Fragen zurück gelassen. Es scheint mittlerweile zeitgenössisch zu sein, Menschen einfach am Ende irgendwie ohne konkrete Beantwortung zurück zu lassen - schade.
Posted 5 October, 2024.
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25 people found this review helpful
2
5
96.5 hrs on record (95.6 hrs at review time)
Wow! Einfach ein Meisterstück!

Die Genres, mit denen dieser Titel jongliert, sind schwer einzuordnen. Es ist kein klassischer Horror oder klassischer Fahrsimulator. Es ist auch kein klassischer Survival-Titel - keiner wird gezwungen alle 5 Minuten etwas zu essen oder zu trinken weil sonst der Tod droht - eines der Mechaniken in Survival-Games die ich noch nie verstanden habe. Wenn ich einen halben Tag nichts esse bin ich tot? Wer hat sich so einen Schwachsinn ausgedacht? Egal .. das gibt es hier nicht!

Hier sterben die Spieler maximal den Strahlentod, durch blanke physische Gewalt der Anomalien - manchmal fiel mir auch das Auto auf dem Kopf weil es durch Anomalien etwas in die Höhe gewuppt wurde. Es kann auch passieren, dass du von deiner eigene Karre angefahren wirst - weil DU vergessen hast den Motor abzustellen und die Parkstellung der Automatik-Schaltung einzulegen. Aber so richtig zum sterben ist niemand gezwungen, außer es wird explizit gewünscht - das Spiel gibt dir die Freiheit die Schwierigkeitsgrade einzustellen. Aber Vorsicht - wenn du es zu einfach einstellst bekommst du keine Achievements für erreichte Ziele und Fähigkeiten.

Die Rogue-like Elemente sind zwar rudimentär vorhanden und haben mit Sicherheit auch diverse Spieler abgeschreckt. Auf Twitch habe ich mehrfach Leute gesehen, die von den Anforderungen etwas überfordert waren, weil die Reisen u.U. etwas länger dauern können und gut geplant werden sollten. Aber an den Zwischenpunkten wird gespeichert und das Spiel kann ausgeschaltet werden - in der Werkstatt kann immer gespeichert werden - entgegen einem echten Rogue-like.

Du bist aufgefordert dein Auto zu verbessern um die Reisen durch die Knotenpunkte besser meistern zu können. Dafür fährst du raus, sammelst Ressourcen, Energien, Lacke, Aufkleber und anderen heißen Shice um die Karre aufzumotzen, die Werkstatt weiter auszubauen - optisch wie technisch! Das Spiel Ist aber trotzdem (zum Glück) kein Car Mechanic Simulator.

Die Geschichte, die Geheimnisse und die Motivation dahinter sind liebevoll gestaltet - das Setting der Welt ist wundervoll in Szene gesetzt - das Drama und die Rätsel dahinter sind stimmig und werden über Voice-Lines, Aufgaben und eigene Herausforderungen getriggert.

Die Vertonung der Geschehnisse in der Olympic Extraction Zone mittels Compact-Kassetten und Radiobeiträge durch die sehr guten Sprecher machen die Geschichte noch besser greifbar. Ich fühle mich bis heute aufgefordert alle fehlenden Tondokumente zu finden und die Sammlung zu komplettieren. Die Sprecher dieser Tondokumente und Radiobeiträge haben tolle Arbeit abgeliefert und bringen das Gefühl von Authentizität sehr gut rüber. Weitere Teile der Geschehnisse werden auch durch Texte, die in den Fahrzeugen, Rohrpost-Geräten und Häuser der Knotenpunkte zu finden sind, erzählt und ergänzen die Sicht auf die Ereignisse.

Freunde der First Person View kommen hier komplett auf ihre Kosten, Für alle Gamer die nicht mehr mit Puppen spielen wollen oder mögen ist die FPV grundlegend notwendig. Dieses Spiel geht konsequent diesen Weg. Es hat keine 3rd Person View, auch nicht während der Fahrt - also auf das Fahrzeug.

Die Grafik ist ansprechend, macht aber keinen Anspruch auf Realismus. Das muss auch nicht - das Setting und die Umgebung machen genau dieses nicht notwendig weil die Anomalien zwar nicht unendlich variieren aber abwechslungsreich gestaltet und fluffig daher kommen. Die visuelle Vielfalt der Anomalien können besonders am Anfang aber auch den einen oder anderen Menschen überfordern.

Die Gestaltung und Realisierung sind stimmungsvoll gelungen und bringen das unterschwellige Gefühl von Gefahr gut in Szene. Wie einige deutschsprachige Spielemagazine dort allerdings einen Comic-Stil sehen möchten ist mir ein Rätsel - vielleicht sollten diese Redakteure noch einmal genau hinsehen. XIII hat Comic-Stil. Die Borderlands-Reihe hat Comic-Stil. Pacific Drive hat keine Comic-Grafik - fertig Fritz!

Besonders herausragend und wirkliche elementar wichtig für dieses Spiel ist das Sound-Design. Es ist toll. Die Umgebung wird durch die passenden Geräuschkulissen wirklich alarmierend unterstrichen und vermitteln die ständige Bedrohung durch die Umgebung. Alle Anomalien haben ihre eigenen, charakteristischen Klangwelten und haben oft einen echt gruseligen Unterton.

Die Musik - die Musik ist stimmig und passt gut zum Setting eines Roadmovies. Die Tracks hellen die Reise auch eine Zeit lang auf und bieten eine angenehme Reisebegleitung. Leider ist die Anzahl der Songs etwas eingeschränkt - besonders der Titelsong hat mich abgeholt - schönes Ding!

Leider keine Lenkrad-Unterstützung. Das würde ich für dieses Spiel feiern, da man 90% der Zeit im Auto verbringt und es die Immersion extrem steigern würde. TLD hat es ja auch auf die Kette bekommen, also gebe ich die Hoffnung nicht auf.

Bugs - na vielleicht ein paar davon gesehen, aber nichts schwerwiegendes - waren auch nicht wiederholbar. Nur einen Absturz gehabt und selbst da war nicht klar, ob es nicht an etwas anderen lag.

Meine Fresse, so hat mich ein Spiel schon lange nicht mehr abgeholt. Es hat mein Bedürfnis nach Fernweh und Heimweh gleichmassen geweckt und mich tief ins Geschehen gezogen. Aber .. ihr müsst die ersten 10 Stunden durchhalten! Das Spiel macht keine Gefangenen und schmeißt dich direkt in die Hölle der Unwissenheit, Es bringt dir zwar das notwendige Wissen bei um grundlegend das Überleben zu ermöglichen - aber den Rest musst du selbst in Erfahrung bringen und erleben.

Empfehlung von mir: Kaufen!


Danke Ironwood Studios
Posted 10 March, 2024. Last edited 18 March, 2024.
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6 people found this review helpful
17.1 hrs on record (12.0 hrs at review time)
Ein wundervoller Zeitvertreib. Ein Survival-Game der entspannten Art.

Es wird einem selbst überlassen und in die Hand gegeben wie schnell oder langsam die Aufgaben und Anforderungen erfüllt werden. Das ist toll! Der Verlauf ist interessant und die Errungenschaften sind klar linear struktuiert und erlauben auch kein Verirren, Die Mechaniken sind relativ einfach gehalten und bieten einen schnellen Einstieg - auch nach einigen Tagen Pause kommt man schnell wieder in die Mechaniken hinein.

Die Landschaften sind schön gestaltet und laden zur Erkundung ein. Die tierischen Gegner sind teilweise etwas nervig und machen einen eher symbolischen Charakter - aber das macht der Motivation keinen Abbruch.

Danke für dieses liebevoll gestaltete und umfangreiche Spiel. Das Multiplayer grundsätzlich angedacht war oder ist, bemerkt man an einigen Stellen ziemlich deutlich - aktuell ist es aber ein reiner Single Player, Das Spiel verdient deutlich mehr Aufmerksamkeit und vielleicht - eine Tages - wird der Multiplayer auch Einzug in das Spiel erhalten. Liebe vom Entwickler hat es in jedem Fall sehr umfangreich erhalten.

Großen Respekt für diese Leistung als Einzelner!
Posted 20 December, 2023.
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32.2 hrs on record
An sich ist das Spiel technisch und optisch wirklich eine feine Sache - die Crytech-Engine bringt alles wundervoll in Szene. Auch die Spielmechanik ist an sich im Kern gut gelöst.




Die Geschichte der Einzelspieler-Kampagne. Mann! Habe ich mich aufgeregt. Wer zum Henker hat sich diese unglaublich dämliche Geschichte über solch pathetische Idioten ausgedacht?




Die Protagonisten der Geschichte sind naiv, dumm, unfähig und keiner Revolution würdig. Da werden Entscheidungen getroffen die klar aufzeigen warum die USA in dieser alternativen Zeitlinie irgendwann von Nordkorea eingenommen und unterworfen werden konnte. Da wird mit Patrioten-Gewäsch die eigene Unfähigkeit maskiert und offenbart taktische und politische Idioten die sich mehr auf ihr Gefühl verlassen als ihren Kopf zu benutzen und den Schwachsinn auch noch feiern. Mit solchen Leuten als Entscheider ist einfach keine Revolution zu gewinnen, weder moralisch noch mit Waffen, Und am Ende kann man diese unfähigen Leute nicht mal ausschalten, festnehmen lassen oder erschießen. Es war zum heulen.





Eine wirkliche Entscheidungsfreiheit hat man als Protagonist nicht, ich musste den Schwachsinn mitmachen obwohl ich die Idioten lieber am Galgen wegen Verrats hätte baumeln gesehen. Ehrlich - was für dämliche Gestalten. Ich habe aus Verzweiflung sogar versucht mich dem Gegner anzuschließen um diese selbstgefälligen, dummen Gestalten zur Strecke zu bringen!





Ich habe mich schon sehr lange nicht mehr über die Geschichte und die Protagonisten (die im Grunde Saboteure sind) eines Spiels so dermaßen aufgeregt und herum geflucht.




Daher empfehle ich es - wenn ihr euch maßlos über Selbstgefälligkeit und Dummheit aufregen und mal wieder richtig kräftig fluchen wollt - eure Pumpe in Schwung bringen wollt - hier geht das!
Posted 11 September, 2023. Last edited 11 September, 2023.
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